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PEP-Web Tip of the Day

It is always useful to review an article’s bibliography and references to get a deeper understanding of the psychoanalytic concepts and theoretical framework in it.

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de Saussure, R. (1924). MINKOWSKI, Données psychanalytiques d'un cas de doute obsédant. Encéphale 1923, p. 170 et suiv.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(1):92.

(1924). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(1):92

MINKOWSKI, Données psychanalytiques d'un cas de doute obsédant. Encéphale 1923, p. 170 et suiv.

Review by:
R. de Saussure

Der Autor bespricht seine Einstellung zur Psychoanalyse wie folgt: „Ich bin weder Schüler noch Gegner der Freud-schcn Theorie; die Probleme, welche die Psychoanalyse behandelt, sind zu verwickelt, um sie mit ja oder nein entscheiden zu können; Bemühungen von solcher Tragweite dürften nicht vergeblich bleiben; sie verdienen zumindest eine vertiefte empirische Überprüfung, bevor man ein Urteil abgibt.“

Minkowski berichtet den Fall eines Zweiflers, dessen sehr autoritätssüchtiger Vater seinen Eintritt in die Universität verhinderte; er zwang ihn, eine kommerzielle Karriere zu ergreifen, für die er sich absolut nicht befähigt fühlte. Der Vater war sehr jähzornig und sein Sohn haßte ihn; aber der Kranke war so beherrscht von Minderwertigkeitsgefühlen, daß er sich vom Vater nicht befreien konnte. Er blieb ihm trotz seines Hasses sehr zugetan.

Der Kranke verachtete seine Mutter die ebenso unschlüssig war wie er. Er onanierte seit seinem fünften Lebensjahr. Sein Zweifel scheint mit einer sexuellen Impotenz zusammenzuhängen. Den heterosexuellen Phänomenen gegenüber bewahrte er ein narzißtisches Verhalten. Von dieser falschen Einstellung dein Leben gegenüber stammt sein Zweifel.

Wenn dieser Artikel auch einige psycho-aualytische Tatsachen enthält, so muß doch mit Bedauern festgestellt werden, daß der Autor nicht die Freudsche Methode angewendet hat, um seinen Patienten zu behandeln.

R. de Saussure.

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