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Hitschmann (1924). Dozent Dr. Ernst KRETSCHMER: Medizinische Psychologie. Ein Leitfaden für Studium und Praxis. 2. Aufl. Georg Thieme, Leipzig, 1922.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(2):199.

(1924). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(2):199

KRITIKEN UND REFERATE

Dozent Dr. Ernst KRETSCHMER: Medizinische Psychologie. Ein Leitfaden für Studium und Praxis. 2. Aufl. Georg Thieme, Leipzig, 1922.

Review by:
Hitschmann

Dieses wertvolle Buch ist wie kein anderes geeignet, den Aufstieg der Psychoanalyse im letzten Jahrzehnt zu ermessen, die hier unter Rühmung ihrer großartigen Leistungen als wesentlicher Teil der ärztlichen Psychologie einverleibt wird. Der Autor hat grundsätzlich nur solche psychoanalytische Tatsachen verwertet, „die von ihm selbst und von anderen nichtanalytischen Forschem am eigenen Material sorgfältig nachgeprüft sind.“ Die Menge guter empirischer Erkenntnisse und glücklicher Formulierungen, die auf Freuds geniales Wirken zurückgehen, sei so groß, daß der Autor verzichtet, die Herkunft jedesmal anzugeben, was dort, wo es leicht möglich gewesen wäre, z. B. bei der Zwangsneurose, zu bedauern ist, da der Lernende auf gewisse grundlegende Arbeiten doch aufmerksam gemacht werden sollte. Wir wissen aus neueren Publi-kationen aus der Tübinger Klinik, an der auch Kretschmer tätig ist, wie stark dort die Psychoanalyse Fuß gefaßt hat. „Die Psychologie der Neurosen ist die Psychologie des menschlichen Herzens überhaupt,“ diesen Satz stellt Kretschmer voran und behandelt speziell ausführlich die Psychologie der Neurosen, der psychopathischen Reaktionen, der Hysterie und der leichteren schizophrenen und paranoischen Grenzzustände. Er hält zuweilen an anderen Bezeichnungen fest, nennt die Verdichtung Bildagglutination; das Unbewußte mit Schilder „die Sphäre“.

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