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van derHoop, J.H. (1924). Über die Projektion und ihre Inhalte. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(3):276-288.

(1924). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(3):276-288

Über die Projektion und ihre Inhalte

J. H. van derHoop

In seinen „Psychoanalytischen Bemerkungen über einen Fall von Paranoia“ (1911) behält Freud sich vor, die Frage der Projektion und der paranoiden Symptombildung „für einen anderen Zusammenhang aufzusparen“, und in diesem Artikel wird die schwierige Frage dann nicht weiter behandelt. Auch später ist Freud nicht zu einer ausführlichen Besprechung dieses Punktes gekommen. Man braucht sich darüber nicht zu sehr zu wundern. Denn erstens war die Frage nur eine von den vielen, die der Scharfsinn Freuds gestellt hat, und zweitens ist das Problem sehr verwickelt. Das zeigt sich, wenn wir in Betracht ziehen — wie Freud in dem betreffenden Artikel schreibt — daß die Projektion auch ein Faktor im normalen Seelenleben, in dessen Verhältnis zur Außenwelt sei. „Wenn wir die Ursachen gewisser Sinnesempfindungen nicht wie die anderer in uns selbst suchen, sondern sie nach außen verlegen, so verdient auch dieser normale Vorgang den Namen einer Projektion“, bemerkt er. Damit berühren wir dann die wichtige Frage, woher es kommt, daß ein Teil der psychischen Prozesse sich auf eine Außenwelt richtet, ein anderer Teil aber auf das Innenleben gerichtet ist. Auch wenn wir als Psychologen von den Erscheinungen ausgehen und die philosophische Seite der Frage unbeachtet lassen, so bleibt das Problem noch schwierig genug. Denn die Projektion spielt eine Rolle in psychischen Prozessen von großer Verschiedenheit. Versuchen wir, einige dieser Formen der Projektion zu überblicken.

Zuerst müssen wir etwas deutlicher zu machen suchen, was Projektion eigentlich heißt.

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