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Reich, W. (1924). PAUL SCHILDER: Medizinische Psychologie für Ärze und Psychologen. (Verlag J. Springer, Berlin 1924.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(3):314-316.

(1924). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(3):314-316

PAUL SCHILDER: Medizinische Psychologie für Ärze und Psychologen. (Verlag J. Springer, Berlin 1924.)

Review by:
W. Reich

Es ist kein Lehrbuch der Psychologie im gewöhnlichen Sinne und unterscheidet sich von der sonst üblichen Art, psychologische Erkenntnisse und Probleme zu übermitteln, wohltuend dadurch, daß immerwährend im Flusse der Darstellung Problematik auftaucht, die den Leser zu angestrengtem Mitdenken anhält. Diesem Vorteil wird wohl der Nachteil anhaften, daß das Buch für weitere Kreise unzugänglich hleiben wird. Es werden letzte Dinge der wissenschaftlichen Psychologie angeschnitten, die „wichtigen Beziehungen zwischen Geist und Körper“ charakterisieren den Grundton des Werkes, das „auf den Pfeilern analytischer Anschauungen“ ruht und den Versuch darstellt, „Phänomenologie, Psychoanalyse, experimentelle Psychologie und Himpathologie zu einem Ganzen zu vereinigen.“ Die Darstellung des Trieblebens, der Affekte, des Willens und der Handlung ruht fast vollkommen auf psychoanalytischer Basis. Formal psychologisch steht der Autor vollkommen auf dem Boden der Aktpsychologie; von der Wundtsclien Assoziationspsychologie, die das Seelenleben aus Empfindlingen mosaikartig aufgebaut wissen will, wird sehr wenig übernommen. Aber auch die Phänomenologie des Erlebens hat durch den Unterbau psychoanalytischer Triebpsychologie bei Schilder, im Gegensatz zu den Schulphäno-menologen (Husserl, Jaspers usw.), das Gepräge einer wirklichkeitsnahen Lebendigkeit.

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