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Zulliger, H. (1924). PAUL HÄBERLIN: Der Leib und die Seele. Verlag Kober, Basel 1923.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(3):320-321.

(1924). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(3):320-321

PAUL HÄBERLIN: Der Leib und die Seele. Verlag Kober, Basel 1923.

Review by:
Hans Zulliger

Es ist der Philosoph Häberlin, nicht der Psychologe, der dieses Buch geschrieben hat. Wir erhalten darum nicht etwa neue psychologische Aufklärung über das Problem, sondern eine neue Philosophie.

Zuerst werden die bestehenden Theorien über das Verhältnis von Leib und Seele kurz skizziert, an Beispielen dargestellt und abgetan. Der psychophysische Parallelismus erleidet das gleiche Schicksal, wie die Systeme der kausalen Zusammenhänge (Abhängigkeit des seelischen vom körperlichen Geschehen, Abhängigkeit des körperlichen vom seelischen Geschehen, Wechselwirkungstheorie) und die „m etaphysische Lösun g“, welche seelisches und körperliches Geschehen als Emanationen eines unerkennbaren und unwahrnehmbaren Dritten zu erklären gesucht hat.

Das unerkennbare und Unwahrnehmbare Dritte ist etwa als „das Leben“ bezeichnet worden, seelische und körperliche Auswirkungen als dessen Funktionen. Häberlin erklärt eine solche Theorie als „Umgehung des Prohlemes“, weil die „konstruierte metaphysische Wirklichkeit“ durch die Elemente der Wahrnehmung nicht gegeben sei, aus demselben Grunde seien derartige Lösungsversuche wissenschaftlich nicht diskutierbar.

„Was fehlt, ist die Unklarheit der Begriffe. Es kommt alles darauf an, daß man konsequent denke, unbeirrt durch landläufige, abkürzende und oberflächliche Betrachtungsweisen.

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