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Reik, T. (1924). Dr. HERMINE HUG-HELLMUTH: Die libidinöse Struktur des Familienlebens. Zeitschrift für Sexualwissenschaft. XI. Bd. 7. Heft. Oktober 1924.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(3):336.

(1924). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(3):336

Dr. HERMINE HUG-HELLMUTH: Die libidinöse Struktur des Familienlebens. Zeitschrift für Sexualwissenschaft. XI. Bd. 7. Heft. Oktober 1924.

Review by:
Th. Reik

In diesem Aufsatze, den die Redaktion der Zeitschrift am Tage vor der Ermordung der Verfasserin erhielt, wird die „libidinöse Struktur des Familienlebens“, wie Frau Dr. Hug-Hellmuth mit glücklicher Bezeichnung sagt, kurz dargestellt. Unter analytischen Gesichtspunkten verfolgt die Autorin die verschiedenen erotisch betonten Familienkonstellationen des Kindes von der Frühzeit bis zur Pubertät. Mit Recht ist auf die individuellen Familienverhältnisse, welche die typischen Züge so mannigfach variieren, besonderes Gewicht gelegt. Die Einstellung des „vaterlosen“ Kindes, des Stiefkindes, der Zwillinge usw., wird in der Verbindung der Einflüsse aus der Familiensituation und den erotischen Triebregungen klar und scharf beschrieben. Die neueren Forschungsergebnisse der Psychoanalyse, die die Konstituierung der Ich-Instanzen im Kinde betreffen, sind flüchtiger und ohne rechten Zusammenhang mit den sexuellen Faktoren dargestellt. Es ist bemerkenswert, daß es der Autorin auf so knappem Raume gelingt, die ganze Fülle der Gefühlsbeziehungen zwischen Eltern und Kindern, Geschwistern, Großeltern, Onkeln und Tanten usw. analytisch zu beleuchten, ohne analytische Kenntnisse bei den Lesern voraussetzen zu dürfen. Sie hat hier zum letztenmal ihre große Begabung, die kinderpsychologischen Funde der Psychoanalyse einem weiteren Kreise in klarer und fesselnder Form darzustellen, bewiesen.

Dr. Th. Reik (Wien).

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