Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To access the PEP-Web Facebook page…

PEP-Web Tip of the Day

PEP-Web has a Facebook page! You can access it by clicking here.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Hollós, I. (1924). Die Psychoneurose eines Frühgeborenen: Vortrag, gehalten am 17. Nov. 1923 in der Ungarischen Psychoanalytischen Vereinigung. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(4):423-433.

(1924). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 10(4):423-433

Die Psychoneurose eines Frühgeborenen: Vortrag, gehalten am 17. Nov. 1923 in der Ungarischen Psychoanalytischen Vereinigung

István Hollós

Ich möchte hier den schwierigen Versuch wagen, eine längere, überreiche Analyse in kurzer Zusammenfassung wenigstens annähernd darzustellen. Trotz aller Schwierigkeiten und der notwendigen Unzulänglichkeit eines solchen Unternehmens bietet der Fall so mannigfach Lehrreiches, daß ich es nicht für unnütz erachte, vorderhand nur einen Einblick in bisher kaum beobachtete Verhältnisse zu eröffnen, indem ich mir eine tiefer dringende Erörterung des Falles Vorbehalte.

Ein zwanzigjähriger Universitätshörer kam im Februar 1922 mit eigentümlichen Anfällen in meine Behandlung. Diese Anfälle, die zuerst im Juni 1921 aufgetreten waren, meldeten sich anfangs selten und dauerten nur ein bis zwei Minuten; dann aber wurden sie immer häufiger und steigerten sich derart, daß der Kranke im August desselben Jahres auf sechzehn Tage, im September auf acht Tage in die hiesige psychiatrische Klinik überführt werden mußte.

Der Verlauf der Anfälle ist folgender: Patient wird erregt, heiter oder ärgerlich, spricht viel und schreckt die Umgebung, insbesonders die Mutter, mit Drohungen, er werde etwas Schreckliches anstellen: dann legt er sich auf den Boden, gebärdet sich wie ein Kind, das „schlimm“ wird, schmollt, raunzt, weint, zeigt eine objektlose Unzufriedenheit, die auf keinerlei Art zu besänftigen ist, wiederholt immer: Nichts ist gut, es ist nicht gut, weder so noch so.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.