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Alexander, F. (1925). Über Traumpaare und Traumreihen: Mitgeteilt in der Berliner Psychoanalytischen Vereinigung am 6. November 1923. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(1):80-85.

(1925). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(1):80-85

Über Traumpaare und Traumreihen: Mitgeteilt in der Berliner Psychoanalytischen Vereinigung am 6. November 1923

Franz Alexander

Es ist eine sehr häufige Erscheinung, daß zwei oder mehrere Träume derselben Nacht in irgend einer Beziehung zueinander stehen. In der „Traumdeutung“ spricht Freud von der fortschreitenden Deutlichkeit aufeinanderfolgender Träume, die alle denselben latenten Inhalt haben. Oft ist aber der Zusarnmenhangzwischen Traumpaaren noch inniger: er ist nicht nur ein inhaltlicher Zusammenhang, sondern auch ein dynamischer oder noch richtiger ein ökonomischer. Ein gewisser dynamischer Zusammenhang zwischen Traumpaaren oder Reihen, die denselben Wunsch zum Ausdruck bringen, ist fast immer vorhanden. Die einfachste Art einer solchen Beziehung ist die folgende: Der erste Traum z. B. drückt den Inzestwunsch aus, in dem der Geschlechtsakt durch Symbolik verschleiert wird. Etwa so: „Ich fahre mit der Mutter im Wagen.“ In dem zweiten Traum wird dann der Akt weniger oder gar nicht verschleiert, aber die Inzestperson wird durch eine harmlose ersetzt. Die beiden Träume ergänzen sich dann vollständig und gestatten sozusagen eine vollkommene Wunschbefriedigung in zwei Etappen, ohne daß diese von der Zensur bemerkt wird. Der offenbare ökonomische Gewinn für die verdrängte Tendenz ist, daß durch die Zerlegung der Wunschbefriedigung in zwei Etappen trotz gleichbleibender ökonomischer Leistung der Zensur eine vollständigere Befriedigung ermöglicht wird.

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