Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To access PEP-Web support…

PEP-Web Tip of the Day

If you click on the banner at the top of the website, you will be brought to the page for PEP-Web support.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Sachs, H. (1925). Metapsychologische Gesichtspunkte zur Wechselbeziehung zwischen Theorie und Technik in der Psychoanalyse: Nach einem Vortrag auf dem VIII. Internationalen Psychoanalyt. Kongreß, Salzburg, April 1924. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(2):150-156.

(1925). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(2):150-156

Metapsychologische Gesichtspunkte zur Wechselbeziehung zwischen Theorie und Technik in der Psychoanalyse: Nach einem Vortrag auf dem VIII. Internationalen Psychoanalyt. Kongreß, Salzburg, April 1924

Hanns Sachs

Die empirische Feststellung des Unbewußten ist zuerst der Hypnose gelungen, und zwar ausgehend von Bernheims posthypnotischem Experiment. Diese Grundlage der psychoanalytischen Theorie ist von ihr übernommen worden, aber der psychoanalytischen Technik blieb es vorbehalten, die Tragweite dieses Fundes und seine Bedeutung für die Erkenntnis des Seelenlebens überhaupt zu ermitteln.

Bald nachdem in den „Studien“ von Breuer und Freud die Fundamente der psychoanalytischen Theorie gelegt worden waren, hatte sich die Hypnose als ungenügendes Hilfsmittel zum weiteren Ausbau erwiesen. Unsere erste Frage hinsichtlich der Wechselbeziehungen zwischen Theorie und Technik muß demnach lauten: Warum war die Hypnose unfähig, noch weiteres Material für unsere Theorie zu liefern? Oder anders gefaßt: Warum mußte sich an dieses erste Stück Theorie notwendigerweise eine von der Hypnose unabhängige Technik anschließen?

Zahlreiche Anzeichen beweisen uns, daß durch die Hypnose außerordentlich große Libidoquantitäten in Bewegung gesetzt werden. Die Unterwürfigkeit gegen den Hypnotiseur, die Fähigkeit, auf seinen Befehl in einen anderen Bewußtseinszustand überzugehen, die Möglichkeit eventueller somatischer Veränderungen auf psychischer Grundlage — alles dies beweist, wie stark die libidinösen Strömungen sein müssen, die durch die Situation der Hypnose und die Person des Hypnotiseurs im Hypnotisierten erregt worden sind. Diese Vorgänge verlaufen bei beiden beteiligten Personen zur Gänze innerhalb desselben psychischen Systems, d. h. sie bleiben unbewußt.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.