Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see papers related to the one you are viewing…

PEP-Web Tip of the Day

When there are articles or videos related to the one you are viewing, you will see a related papers icon next to the title, like this: RelatedPapers32Final3For example:

2015-11-06_09h28_31

Click on it and you will see a bibliographic list of papers that are related (including the current one). Related papers may be papers which are commentaries, responses to commentaries, erratum, and videos discussing the paper. Since they are not part of the original source material, they are added by PEP editorial staff, and may not be marked as such in every possible case.

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Fenichel (1925). Reich, Wilhelm: Der triebhafte Charakter. Eine psychoanalytische Studie zur Pathologie des Ich. (Neue Arbeiten z. ärztl. Psychoanalyse, Nr. IV.) Internat. Psychoanalyt. Verlag, 1925.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(3):381-387.

(1925). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 11(3):381-387

Reich, Wilhelm: Der triebhafte Charakter. Eine psychoanalytische Studie zur Pathologie des Ich. (Neue Arbeiten z. ärztl. Psychoanalyse, Nr. IV.) Internat. Psychoanalyt. Verlag, 1925.

Review by:
Fenichel

Die Pathologie des Ichs, dieser von der Psychoanalyse notwendigerweise so lange vernachlässigte und doch so bedeutungsvolle Teil der Neurosenlehre, ist nun, seit ihr Freud durch das „Ich und Es“ den Weg der Forschung gewiesen hat, in den Mittelpunkt des psychoanalytischen Interesses gerückt. Das Reichsche Buch stellt einen sehr hoffnungsvollen und viel versprechenden Schritt in dies noch so dunkle Gebiet dar. An Hand eines recht seltenen Materials von triebhaften Psychopathen gelang es Reich, in die Entwicklung ihres Ichs, speziell in die genetischen Beziehungen von Ich und Über-Ich interessante Einblicke zu gewinnen, durch die er in der „Isolierung des Über-Ichs“ eine normale Durchgangsphase der Ichentwicklung erkannt zu haben glaubt. Die Beschreibung dieser Beobachtungen und der Gedankengang, der aus ihnen theoretische Schlußfolgerungen zieht, wird durch zahlreiche erläuternde und interessante Exkurse auf Nebenthemen unterbrochen, die, wie etwa die Beschreibung der „geschlechtlichen Fehlidentifizierungen“, an Bedeutung hinter dem Hauptinhalt des Buches nicht zurückstehen.

Reich hat völlig recht, wenn er einleitend eine psychoanalytische Charakterlehre als ideale Voraussetzung für eine wirksame Therapie erklärt. Diese Voraussetzung ist durch prinzipielle Beachtung der Form, in welcher der Widerstand sich äußert, durch eine vergleichende analytische Psychologie zu schaffen. Ihr Grundstein ist die in „Ich und Es“ dargelegte Rolle des Über-Ichs, speziell jene Stelle, in der Freud von den Konflikten handelt, die dem Ich durch verschiedene Identifizierungen erstehen müssen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.