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Wulff, M.W. (1926). GEDENKREDEN ÜBER KARL ABRAHAM. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(2):215-218.
    

(1926). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 12(2):215-218

GEDENKREDEN ÜBER KARL ABRAHAM

M. W. Wulff

(In der Trauerfeier der „Russischen Psychoanalytischen Vereinigung“ in Moskau, am 13. Februar 1926)

Am 25. Dezember 1925 starb in Berlin nach langer, schwerer Krankheit Dr. Karl Abraham, der Vorsitzende der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung. Der vorzeitige Tod dieses hochbegabten Forschers und tiefen Denkers auf der Höhe seiner wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit ist ein unersetzlicher Verlust für die Psychoanalyse.

Abraham trat wissenschaftlich zuerst im Jahre 1907 hervor. Er war damals Assistent an der Züricher Klinik und seine erste psychoanalytische Arbeit „Über die Bedeutung sexueller Jugendtraumen für die Symptomatologie der Dementia praecox“ ging aus dieser Klinik hervor. Im gleichen Jahr übersiedelte er nach Berlin, wo er von da ab seine fruchtbare wissenschaftliche und ärztliche Tätigkeit entfaltete. Die gründliche klinische Schulung prägte ihren unauslöschlichen Stempel seiner ganzen späteren wissenschaftlichen Tätigkeit auf. Abraham blieb während seines ganzen Lebens in erster Linie Kliniker.

Im Jahre 1921 gab er eine fast vollständige Sammlung seiner bis dahin erschienenen Arbeiten unter dem Titel „Klinische Beiträge zur Psychoanalyse“ heraus. Als fein beobachtender Empiriker, vorsichtiger und tiefschürfender Forscher wurde er zu einem der ersten Kliniker auf dem Gebiete der Psychopathologie.

Es würde zu weit führen, die Arbeiten Abrahams im einzelnen ausführlich zu besprechen. Ich werde mir erlauben, mich auf die wichtigsten zu beschränken, die eine besondere Rolle in der Entwicklung der psychoanalytischen Wissenschaft gespielt haben. Manche seiner Arbeiten haben auch auf die Entwicklung der modernen Psychiatrie einen gewissen Einfluß ausgeübt. Ich erwähne zunächst seinen im Jahre 1908 erschienenen Aufsatz „Die psychosexuellen Differenzen der Hysterie und der Dementia praecox“.

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