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PEP-Web Tip of the Day

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Ferenczi, S. (1928). Das Problem der Beendigung der Analysen: Vortrag auf dem X. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Innsbruck am 3. September 1927. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(1):1-10.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(1):1-10

Das Problem der Beendigung der Analysen: Vortrag auf dem X. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Innsbruck am 3. September 1927

S. Ferenczi

Meine Damen und Herren!

Lassen Sie mich mit dem Hinweis auf einen Fall anfangen, der mich vor einiger Zeit intensiv beschäftigte. Über einen Patienten, bei dem nebst verschiedenen neurotischen Beschwerden hauptsächlich Abnormitäten und Absonderlichkeiten des Charakters den Gegenstand der Analyse abgaben, erfuhr ich plötzlich, notabene nach einer mehr als achtmonatigen Analyse, daß er mich bezüglich eines bedeutsamen Umstandes finanzieller Natur die ganze Zeit über irreführte. Zunächst brachte mich dies in die höchste Verlegenheit. Die Grundregel der Analyse, auf der unsere ganze Technik aufgebaut ist, fordert ja das restlose und wahrheitsgetreue Hersagen aller Einfälle und Assoziationen. Was macht man also in einem Falle, in dem das Pathologische gerade in der Lügenhaftigkeit besteht? Soll man die Kompetenz der Analyse für solche Charakterschwierigkeiten von vornherein ablehnen? Dieses Armutszeugnis unserer Wissenschaft und Technik hatte ich nicht die geringste Lust zu unterschreiben. Ich setzte also die Arbeit fort, und erst die Erforschung dieser Lügenhaftigkeit verschuf mir die Gelegenheit, gewisse Symptome des Patienten überhaupt zu verstehen. Es ereignete sich nämlich schon vor der Entdeckung der Luge, während der Analyse, daß der Patient einmal die Stunde versäumte und Tags darauf das Versäumnis gar nicht erwähnte. Zur Frage gestellt, behauptete er steif und fest, er sei am Vortage da gewesen.

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