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Jones, E. (1928). Die erste Entwicklung der weiblichen Sexualität: Vortrag auf dem X. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß zu Innsbruck am 1. September 1927. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(1):11-25.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(1):11-25

Die erste Entwicklung der weiblichen Sexualität: Vortrag auf dem X. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß zu Innsbruck am 1. September 1927

Ernest Jones

Freud hat mehr als einmal darauf hingewiesen, daß unsere Kenntnisse über die Frühstadien der weiblichen Entwicklung viel nebelhafter und unvollständiger sind als über jene der männlichen Entwicklung, und Karen Horney hat sehr energisch und richtig betont, daß dies mit der stärkeren Neigung zu Vorurteilen bei der ersteren zusammenhänge. Wahrscheinlich ist die Neigung zu Vorurteilen beiden Geschlechtern gemeinsam, eine Tatsache, deren sich jeder, der über diesen Gegenstand schreibt, stets voll bewußt sein sollte. Noch besser, es steht zu hoffen, daß die analytische Forschung allmählich das Wesen dieser Vorurteile aufklären und sie damit schließlich auch zerstreuen wird. Immer stärker wächst der sehr begründete Verdacht, daß die männlichen Psychoanalytiker diese Probleme von einem übertriebenen phallozentrischen Gesichtspunkt aus behandelt und den weiblichen Organen infolgedessen eine zu geringe Bedeutung zugeschrieben haben. Aber auch die Frauen haben zu der allgemeinen Mystifikation beigetragen durch ihre Geheimtuerei in allen Dingen, die ihre eigenen Geschlechtsorgane betreffen, und das offenkundig größere Interesse an dem männlichen Glied, das sie zur Schau stellen.

Den unmittelbaren Anstoß zu der Untersuchung, auf die sich die vorliegende Arbeit hauptsächlich stützt, gab mir die ungewöhnliche Erfahrung, daß ich vor einer Reihe von Jahren gleichzeitig fünf Fälle von manifester weiblicher Homosexualität in Behandlung hatte. Die Analysen dieser Fälle gingen sehr in die Tiefe und dauerten drei bis fünf Jahre; in drei Fällen kamen sie zum Abschluß, in den beiden anderen sind sie bis zu einer sehr weiten Stufe durchgeführt.

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