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Lowtzky (1928). Drosneß, Dr. L. M. und Skalikowskij, Dr. G. A.: Grundlagen des durch das Milieu bedingten individuellen und kollektiven Entwicklungsprozesses. (Lehre von der Homofunktion.) Odessa 1925 (210 Seiten).. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(1):114-115.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(1):114-115

Drosneß, Dr. L. M. und Skalikowskij, Dr. G. A.: Grundlagen des durch das Milieu bedingten individuellen und kollektiven Entwicklungsprozesses. (Lehre von der Homofunktion.) Odessa 1925 (210 Seiten).

Review by:
Lowtzky

Die erste Prämisse dieser „streng objektiven“ Untersuchung ist der beiden Verfasser materialistische Weltanschauung als die einzig wahre: es gibt keine psychischen, sondern nur physische Prozesse im Organismus. Zweite Voraussetzung ist ihr sozialistisch-materialistischer Standpunkt: „Für uns (Sozialisten — Materialisten),“ zitieren sie im Vorwort Dietzgen, „ist das Gehirn nicht die Hauptsache, dessen Funktion aber ein ihm untergeordneter Sklave — nein, wir jüngsten Materialisten behaupten, daß die Funktion ein ebenso selbständiges als unselbständiges Ding ist, wie auch die greifbare Hirnmasse“ (S. 10-11) — mit anderen Worten, die zweite Voraussetzung dieser Untersuchung ist eine Behauptung, die auf den politischen Ansichten der Verfasser basiert, nämlich die Behauptung der Gleichwertigkeit der im Organismus statthabenden Prozesse. Dritte Voraussetzung endlich ist die Unantastbarkeit der Reflexologie.

Die Verfasser haben nur einen der Faktoren der Einwirkung des äußeren Milieus auf den psychischen Organismus untersucht: „Einfluß und Einwirkung der Autoritäten auf die Persönlichkeit, der diese Persönlichkeiten umgebenden Subjekte gleichen Geschlechts“ (Homofunktion). Die homofunktionale Entwicklung hat zwei Evolutionsphasen. Die erste Phase (bis zum Alter von drei Jahren) ist die Periode absoluter Abhängigkeit des Kindes von der es umgebenden Welt, „Unterwerfung und Unterordnung unter die Personen gleichen Geschlechts“ (S.

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