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Schultz-Hencke (1928). Seidel, Alfred: Bewußtsein als Verhängnis, herausgegeben aus dem Nachlaß von H. Prinzhorn, Verlag Friedrich Cohen, Bonn 1927, 221 S.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(1):130-131.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(1):130-131

Seidel, Alfred: Bewußtsein als Verhängnis, herausgegeben aus dem Nachlaß von H. Prinzhorn, Verlag Friedrich Cohen, Bonn 1927, 221 S.

Review by:
Schultz-Hencke

Der Titel dieses Buches wird vielfach zu Mißverständnissen führen. Auch ist es nicht klar ersichtlich, ob nicht der Herausgeber selbst, trotz seiner Bekanntschaft mit der Psychoanalyse, schon dem Sich-selbst-Mißverstehen des Verfassers gefolgt ist. Statt „Bewußtsein“ sollte hier eigentlich stehen: „Reflektierzwang“ oder dessen Wurzeln nach: „Ambivalenz“. Also die starke Ambivalenz des Verfassers ist es, die ihm zum Verhängnis wurde, nicht die Bewußtwerdung. Er versuchte sie seine ganze Jünglingszeit hindurch in idealer Lebensführung und idealer wissenschaftlicher Tätigkeit zu ersticken; das gelang ihm nicht. Sein stark ambivalentes Leben trieb ihn, wie er nachträglich dann immer sah, von einer Ideologie in die andere. Diese mußte er dann zwangsmäßig zersetzen. Ref. kannte den Verf. seit 1916 und kann aus persönlichen, vielfältigen, langjährigen Eindrücken diese Auffassung des Seidelschen Lebens nur bestätigen. Etwa im Jahre 1923 war A. S. beim Ref. kurz zu Besuch. Es zeigte sich damals, daß A. S. nur eine sehr „literarische“ Kenntnis der Psychoanalyse besaß und sich mit Problemen herumschlug, die augenblicklichen, vorläufigen Fassungen Freuds, aber nicht den erlebten oder miterlebten psychologischen Tatbeständen galten. Es ist zu vermuten, daß S. eine in seinem Fall unangebracht sehr kurze Analyse (aus welchen Gründen?) oder gar eine sogenannte Analyse bei einem Ungeschulten durchgemacht hat.

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