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Sachs, H. (1928). Über einen Antrieb bei der Bildung des weiblichen Über-Ichs: Vortrag auf dem X. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß zu Innsbruck am 1. September 1927. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(2):163-174.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(2):163-174

Über einen Antrieb bei der Bildung des weiblichen Über-Ichs: Vortrag auf dem X. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß zu Innsbruck am 1. September 1927

Hanns Sachs

Das Material, an welchem ich die im Folgenden geschilderten Eindrücke und Erfahrungen gewonnen habe, ist insofern eigenartig, als es nicht eine Mischungverschiedenartigerweiblicher Typen enthält, sondern — als natürliche Folge meines Berufes als Lehranalytiker — sich fast ausschließlich aus Frauen zusammensetzt, die sogenannten männlichen Berufen angehörten oder sich darauf vorbereiteten, und bei denen unzweifelhaft sowohl eine überdurchschnittliche Intelligenz als auch eine besonders weit gediehene Charakterentwicklung gegeben war. Man kann darin eine Fehlerquelle erblicken und vermuten, daß das, was ich als weibliche Charakteristika zu finden geglaubt habe, in Wirklichkeit männliche Eigenschaften seien, die nicht der Frau im allgemeinen, sondern ausschließlich diesem besonders gearteten Frauentypus zukomme. Dem gegenüber darf ich darauf verweisen, daß ich für mein Material nur solche Analysandinnen berücksichtigt habe, die in ihrem Wesen und in ihrer Lebensweise nichts auffällig Viriles zeigten, die auch weder in Bezug auf Neurose noch auf Perversion, insbesondere auch nicht in der Intensität ihrer unbewußten Homosexualität eine erhebliche Abweichung von der Norm des modernen Kulturmenschen zeigten. Besonderes Gewicht habe ich darauf gelegt, daß das Liebesleben ausnahmslos mit normal weiblichen Gefühlsreaktionen ausgestattet war.

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