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Hárnik, J. (1928). Die ökonomischen Beziehungen zwischen dem Schuldgefühl und dem weiblichen Narzißmus: Vortrag auf dem X. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß zu Innsbruck am 1. September 1927. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(2):175-179.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(2):175-179

Die ökonomischen Beziehungen zwischen dem Schuldgefühl und dem weiblichen Narzißmus: Vortrag auf dem X. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß zu Innsbruck am 1. September 1927

J. Hárnik

Meine Damen und Herren!

In meiner vor Jahren erschienenen Arbeit „Schicksale des Narzißmus bei Mann und Weib“ habe ich, auf Freud und Ferenczi fußend, den narzißtischen Körperstolz der Frau aus dem Kastrationskomplex, bzw. Penismangel derselben abgeleitet. Seither hat uns Freud die Erkenntnisse über den strukturellen Aufbau des seelischen Apparates geschenkt und gelehrt, daß die endgültige Gestaltung desselben durch die Aufrichtung des Über-Ichs, nach dem Untergang des Ödipuskomplexes sich vollzieht. Die narzißtische Besetzung des Ichs bezeichnete er als eine sekundäre, aus den aufgegebenen Objektbeziehungen entstandene. Hieraus ergeben sich neue Fragestellungen, besonders nach den Wechselwirkungen, die sich abspielen zwischen dem narzißtischen Verhalten des Ichs und den durch die Gewissensfunktion wirkenden Anforderungen des Über-Ichs. Die Erwartung wird rege, daß im weiblichen Seelenleben diese Relationen deutlicher und klarer zutage treten werden; wiederum verspricht hier das Studium krankhafter Veränderungen bestimmte Aufschlüsse.

Angeregt wurde ich zu diesen Untersuchungen durch folgende Beobachtung: Eine Frau, die sonst sehr narzißtisch ist, auf Kleidung und Körperpflege sehr viel gibt, hatte in der Analyse auf eine außerordentliche Besserung ihrer vaginalen Empfindungsfähigkeit mit intensivstem Häßlichkeitsgefühl (sagen wir also „Häßlichkeitswahn“) reagiert. Ein schwieriges und bedeutsames Stück Analyse zeigte, daß solches Ausmaß an sexueller Lust für ihr Unbewußtes (d. h.

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