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Fenichel, O. (1928). Zur „Isolierung“. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(2):243-248.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(2):243-248

Zur „Isolierung“

Otto Fenichel

Wenn Freud in „Hemmung, Symptom und Angst“ die Verdrängung der Zwangsneurotiker von der der Hysteriker prinzipiell trennt, nur mehr letztere als „Verdrängung“ bezeichnen, in ersterer aber ein Zusammenwirken verschiedener Abwehrmechanismen des Ichs gegen unliebsame Triebansprüche sehen will, so ist das wieder eine jener Freudschen Formulierungen, die, einmal ausgesprochen, wie Selbstverständlichkeiten erscheinen. Vielleicht scheint es zunächst nur eine Angelegenheit der Nomenklatur, ob man zweierlei Verdrängungen unterscheiden oder lieber von verschiedenen Abwehrformen sprechen will, deren eine die Verdrängung ist. Worin im wesentlichen die Differenzen gelegen sind, war ja schon vorher bekannt. Die Regression der Zwangsneurotiker auf die sadistisch-anale Organisationsstufe der Libido, ihre zweizeitigen Symptome, deren zweiter Teil dem ersten inhaltlich entgegengesetzt ist und ihn aufheben will, das Auseinanderhalten zusammengehöriger Vorstellungsgruppen oder einer Vorstellungsgruppe und des zugehörigen Affektbetrags, wobei aber nichts die Bewußtseinsfähigkeit einzubüßen braucht (unbewußt ist nicht die traumatische Erinnerung, sondern ihr Zusammenhang mit dem Symptom, hieß es in den „Vorlesungen“), waren von Freud schon lange beschrieben worden. Und doch bringt der Gesichtspunkt, der alle diese Mechanismen einander koordinieren und der Verdrängung gegenüberstellen will, wirklich Neues.

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