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Friedjung (1928). Zappert, Julius: Masturbation. Sonderabdruck aus dem Handbuch der normalen und pathologischen Physiologie. XIV. Bd., I. Hälfte, I. Teil. Berlin, Julius Springer.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(2):268.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(2):268

Zappert, Julius: Masturbation. Sonderabdruck aus dem Handbuch der normalen und pathologischen Physiologie. XIV. Bd., I. Hälfte, I. Teil. Berlin, Julius Springer.

Review by:
Friedjung

Die Abhandlung bringt an Tatsächlichem nichts Neues; bei der Deutung des prinzipiell verschiedenen Geschehens bei der Onanie und dem normalen Sexualakt führt Verf., und das ist neu, den Begriff des „Bedingungsreflexes“ (Krasnogorsky) ein. Er folgt hiebei der Darstellung Molls vom Kontrektations- und Detumeszenztrieb. Jener läuft auf dem Wege des „bedingten“, dieser auf dem des „unbedingten“ Reflexes ab, und Z. meint nun, beim normalen Sexualakt beherrsche der zerebrale libidinöse Bedingungsreflex, der zur Erektion führt, die Szene, an den sich dann der unbedingte Ejakulationsreflex anschließe, während bei der Onanie der mechanisch erzeugte unbedingte Reflex im Vordergrund stehe gegenüber dem zerebral ausgelösten bedingten Geschlechtsreflex. Aus dieser Konstruktion leitet er dann die krankhaften Folgen der Onanie ab; indes sind die Verhältnisse in Wahrheit wohl viel verwickelter und im Einzelfalle auf ein solches Schema, insbesondere bei dem Eingreifen der Therapie, kaum zurüekführbar.

Zu dem Problem der Onanie stellt sich der Verf. unsicher, ja, zwiespältig, hauptsächlich wohl darum, weil seine Arbeit sich mehr auf die fleißige Durchsicht der Literatur als auf eigene Beobachtung stützt. So sagt er bei der Besprechung der Statistiken über die Häufigkeit der Masturbation in der Pubertätszeit, daß „die überwiegende Mehrzahl der Jünglinge die verhängnisvollen Freuden der Onanie vorübergehend oder dauernd kennen lerne“.

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