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Deutsch, H. (1928). Zur Genese der Platzangst. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(3):297-314.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(3):297-314

Zur Genese der Platzangst

Helene Deutsch

Die hier niedergelegten Beobachtungen beziehen sich auf einen ganz bestimmten Krankheitstypus, dessen Symptome sich etwa folgendermaßen charakterisieren. Es handelt sich um Menschen, die auf der Straße sich selbst überlassen, in intensivste Angstzustände geraten. Es stellen sich bei ihnen alle Teilerscheinungen der Angst ein, Herzklopfen, Zittern und vor allem das Gefühl, sie brechen jetzt zusammen und gehen hilflos zugrunde. Ihre Angst ist eine echte Todesangst und ihre phobische Befürchtung hat den Wortlaut: „Ich werde plötzlich sterben.“ Sie werden dabei von dem entsetzlichen Gedanken gepackt, augenblicklich einem Schwächezustand, einer Herzlähmung, einem Schlaganfall oder einem anderen katastrophalen Ereignis zu erliegen; häufig zentriert sich die Angst um die Vorstellung des Überfahrenwerdens, des Eisenbahn- oder Autounfalls usw. Charakteristisch für diese Zustände ist, daß sie ganz verschwinden oder eine wesentliche Milderung erfahren, wenn sich in der Nähe des Kranken eine Begleitperson befindet. Manchmal verleiht ihm schon die Sichtweite seines Wohnhauses das Gefühl der Sicherheit. Die Begleitperson muß meistens bestimmten Bedingungen entsprechen. Es muß eine zärtliche Bindung zwischen ihr und dem Kranken bestehen. Manche Agoraphobe bestehen auf der Begleitung einer bestimmten Person. Andere scheinen konzilianter zu sein und begnügen sich mit jedem, mit dem sich die Aussicht auf „rasche Hilfe“ verknüpfen kann. Reiche Pat. wollen ihren Arzt mit der rettenden Injektionsspritze in der Nähe wissen.

Da die Auswahl der Begleitperson nichts Auffälliges bot, gab man sich mit der Angabe der Pat.,

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