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Cohn, F. (1928). Aus der Analyse eines Falles von Straßenangst: Vortrag in der „Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft“ am 6. Dezember 1927. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(3):387-400.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(3):387-400

KASUISTISCHE BEITRÄGE

Aus der Analyse eines Falles von Straßenangst: Vortrag in der „Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft“ am 6. Dezember 1927

Franz Cohn

Vor ungefähr einem halben Jahre schloß ich die Analyse einer Straßenangst ab, die anderthalb Jahre gedauert hatte. Das Resultat schien mir befriedigend, die Patientin konnte, nach neunjähriger Krankheit, frei herumgehen und -fahren. Sie hatte eine wesentliche Charakteränderung erfahren, war aus einer aggressiven, wenig verantwortungsbewußten Person eine zur Selbstbeherrschung fähigere Frau geworden. Dennoch blieb ein schwerer Zweifel zurück: Die Beendigung der Analyse schien mir nämlich allzusehr im Interesse der Patientin zu liegen, die von ihr eine größere Freiheit in ihren Beziehungen zu einem verheirateten Manne erwarten durfte. Sie hatte sich vor einigen Monaten heftig in ihn verliebt und damit einen Teil der Übertragungsaffekte der Analyse entzogen. Er eignete sich als Ersatzperson für den Analytiker, da er sich für dieses Gebiet interessierte. Auch war er selber sehr krank und litt unter anderem auch an Straßenangst. Es hatte den Anschein, als wollte sich die Patientin aus ihrer mißratenen Ehe in eine Beziehung hineinretten, die nicht geringere Konfliktstoffe enthielt.

Die Analyse der letzten Monate hatte sich gründlich mit dieser abgespaltenen Übertragung beschäftigt. Leider konnte man nicht feststellen, wie weit es gelungen war, die Patientin zur Einsicht in die Gefahren zu bringen, denen sie sich durch weiteres Übertragungsagieren ausgesetzt hätte.

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