Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see who cited a particular article…

PEP-Web Tip of the Day

To see what papers cited a particular article, click on “[Who Cited This?] which can be found at the end of every article.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Hárnik, J. (1928). Vom Widerstand gegen die Traumdeutung in der Analyse. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(3):400-402.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(3):400-402

Vom Widerstand gegen die Traumdeutung in der Analyse

J. Hárnik

In der analytischen Behandlung verstehen es die Patienten verschiedentlich, Widerstände gegen die Deutung ihrer Träume zu mobilisieren und dadurch die Verwertung der Träume für die Kur, manchmal lange Strecken hindurch, unmöglich zu machen. Wir verzichten bekanntlich, Freuds Rat folgend, in solcher Situation auf das direkte Zusammenarbeiten mit dem Träumer, indem wir die Traumdeutung vernachlässigen und auf anderen Wegen für den Fortschritt der Analyse sorgen. So verfuhr ich selbst in der Analyse des jungen Mannes, bei dem ich plötzlich erraten konnte, daß ihm die Träume und die Deutungsarbeit an den Träumen mit dem nutzlosen und langweiligen Beten der Kinderjahre gleichwertig wurden. Weitere, eindringlichere Beobachtung zeigte mir, daß man wohl einen solchen Widerstand häufiger als Wiederholung früherer Einstellungen erkennen und deuten kann, die als Reaktionen auf die kindlichen Konflikte im Bereich der höheren geistigen Tätigkeit entstanden sind. Ich erlebte es z. B. in noch einer Analyse, daß die Träume und die dazugehörigen Einfälle mit den täglichen Gebeten gleichgesetzt wurden, konnte dann aber den so auftretenden Übertragungswiderstand auf ganz alte religiöse Konflikte zurückführen und so auch beherrschen. Dieses Mal kannte ich bereits das konsequentere technische Vorgehen gegen derartige Widerstandsformen aus der Behandlung eines hier ausführlich zu schildernden Falles, bei dem eine analoge Schwierigkeit sehr eindrucksvoll und anscheinend restlos aufgelöst wurde.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.