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Fenichel, O. (1928). Zwei kleine Nachträge. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(3):402-405.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(3):402-405

Zwei kleine Nachträge

Otto Fenichel

I) Zum „Merkbefehl“

Ich habe versucht, den ökonomischen Sinn der Deckerinnerungen, nämlich den Umstand, daß das tendenziöse Vergessen erleichtert wird durch das besonders intensive Merken von assoziativ verbundenem Material, an einem Phänomen, dem „Merkbefehl“, zu erörtern. Kinder im Verdrängungskampf haben eine Art „Deckerlebnishunger“; wenn sie etwas als Deckerinnerung Brauchbares erleben, spüren sie gelegentlich eine Art inneren Befehl: Das mußt du dir merken!, kommen dann diesem Befehl auch nach und können gerade dadurch anderes vergessen. Den beiden Beispielen, die ich dafür brachte, möchte ich heute ein drittes, besonders einleuchtendes hinzufügen.

Ein Patient erinnert, daß er als Kind eines Tages sein „Gedächtnis erproben“ wollte, indem er sich vornahm, sich etwas „immer zu merken“. Diese Idee kam ihm plötzlich auf einem Spaziergange, als er ein Reklameschild für eine Margarine las, die „Palmona“ oder „Palmin“ hieß. Dieses Schild, nahm er sich vor, wolle er nie vergessen.

Margarine ist Butterersatz. Dem Patienten fällt hiezu ein Lied ein, das er als Kind gesungen hat, obwohl er das Lied für unanständig hielt, und dieses Lied lautete: „Meine Mutter schmiert die Butter immer an der Wand lang.

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