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Wälder (1928). Allers, Rudolf: Glück und Ende der Psychoanalyse. Schweizerische Rundschau, XXVIII. Jahrgang, S. 13-23, 128-140.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(3):410-411.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(3):410-411

REFERATE: Aus der psychiatrisch-neurologischen Literatur

Allers, Rudolf: Glück und Ende der Psychoanalyse. Schweizerische Rundschau, XXVIII. Jahrgang, S. 13-23, 128-140.

Review by:
Wälder

Nach Allers war die Psychoanalyse eine Reaktion gegen Atomismus und Naturalismus der Schulpsychologie; diesem Umstand verdanke sie ihr „Glück“. Ihr historisches Verdienst liege darin, erstmalig in der Wissenschaft die Frage nach Einheit von Person und Schicksal gestellt zu haben. Doch habe Freud die große Forderung der Stunde nicht voll erkannt; die Psychoanalyse sei dem Atomismus und Naturalismus, gegen den sie auftrat, selbst verfallen geblieben, und darin sei ihr künftiges „Ende“ begründet. Implizit lägen der Psychoanalyse fünf Axiome zugrunde: 1) Das seelische Geschehen verlaufe nach dem Schema des Reflexes. 2) Das seelische Geschehen sei unter der Kategorie energetischer Umsetzungen zu betrachten, was nach Allers die Auflösung des Seelischen in diskrete Elemente voraussetze. 3) Alles seelische Geschehen sei streng kausal determiniert. 4) Das Urmaterial des Seelischen sei der Trieb. 5) Die kausal irgend ein Vorkommnis determinierenden früheren Vorkommnisse seien auf dem Wege zwangsloser Assoziation rekonstruierbar.

In dieser impliziten Axiomatik liege nun das geheime Erbe der Psychoanalyse aus den naturalistischen und materialistischen Jahrzehnten. Die ausschließliche Beziehung auf das Triebleben bedinge ferner ihren extremen Subjektivismus und mache sie blind für die Welt gegenständlicher geistiger Zusammenhänge, die vom subjektiv Psychischen nicht geschaffen werden, sondern sich in ihm realisieren.

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