Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To quickly return from a journal’s Table of Contents to the Table of Volumes…

PEP-Web Tip of the Day

You can return with one click from a journal’s Table of Contents (TOC) to the Table of Volumes simply by clicking on “Volume n” at the top of the TOC (where n is the volume number).

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Bibring, E. (1928). Klinische Beiträge zur Paranoiafrage: I: Zur Psychologie der Todesideen bei paranoider Schizophrenie. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(4):508-517.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(4):508-517

Klinische Beiträge zur Paranoiafrage: I: Zur Psychologie der Todesideen bei paranoider Schizophrenie

Edward Bibring

Man findet nicht selten im Verlauf von paranoischen oder paranoid-schizophrenen Erkrankungen Ideen, die sich mit dem Tod oder Sterben bestimmter, meist nahestehender Personen oder auch der eigenen Person beschäftigen. Der folgende Beitrag stellt einen Versuch dar, die psychologische Bedeutung bestimmter solcher Todesideen, die sich besonders gut beobachten ließen. zu erfassen.

Was wir hier behandeln wollen, sind jene ohne jeden äußeren Anlaß, aus inneren Motiven im Verlauf der Krankheit spontan produzierten Wahnideen, die das „Sterben“ in Wirklichkeit noch lebender Personen zum Inhalte haben oder aber das Weiterleben faktisch schon gestorbener Personen behaupten. Wir beschränken uns deshalb auf spontan ohne jeden Anlaß oder Entgegenkommen von außen entstandene Wahnideen, weil sie gegenüber den wahnhaften Umdeutungen, Wahnwahrnehmungen u. dgl. den einfacheren Sachverhalt darstellen — eine Beschränkung, die eben deshalb ohne weiteres gerechtfertigt erscheint.

Welche Bedeutung kommt nun diesen Ideen zu? Halten wir uns an den manifesten Inhalt der Angaben der Kranken, so hören wir, daß etwa die eine oder die andere Person sterben mußte, weil sie ihre verdiente Strafe erlitt für die dem sich verfolgt wähnenden Kranken zugefügte Unbill. Oder aber, daß die Feinde des Kranken die falsche Nachricht von dem Tode des einen oder des anderen verbreitet hätten, um irgend etwas zu erreichen, dem Patienten zu schaden usw. Oder wieder, daß Freunde und Verwandte des Patienten den Nachstellungen der mächtigen Verfolger zum Opfer fielen, weil sie es mit ihm, dem Verfolgten, hielten, oder einfach, weil sie eben mit ihm verwandt waren und weil der Kranke dadurch getroffen werden sollte. Und dergleichen Ideen mehr.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.