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Kogan, I.M. (1928). Äußerungen des Ödipuskomplexes bei Schizophrenie. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(4):518-528.

(1928). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 14(4):518-528

KASUISTISCHE BEITRÄGE

Äußerungen des Ödipuskomplexes bei Schizophrenie

I. M. Kogan

(Übertragung aus dem russischen Manuskript von F. Lowtzky)

Der Gegensatz zwischen Psychoanalyse und klinischer Psychiatrie, den Stärcke charakterisiert hat, ist bekannt.

Die klinische Psychiatrie hat, im Grunde genommen, nichts anderes getan als Tatsachen beschrieben; sie betrachtet geradezu jeden Versuch der Symptomdeutung als einen großen Fehler. Diese Art der Betrachtung hat einen sehr klaren Ausdruck in den folgenden Bemerkungen des Moskauer Psychiaters Bernstein gefunden: „Der Arzt hat sich bei Beobachtung einer Krankheitserscheinung jedes subjektiven Urteils zu enthalten, er hat nicht nur keine eigenen Erklärungen zu geben, sondern hat auch diejenigen des Kranken nicht zu beachten. Durch das objektive Konstatieren der bloßen Tatsachen stehen wir über dem individuellen Inhalt der kranken Psyche und sind imstande, in der Tiefe des konkreten Bildes den formalen Grundakt zu sehen.“

Erst in den letzten Jahren zeigen die neuen Richtungen, das strukturelle Studium der Psychose (Birnbaum) sowie die phänomenologisch orientierte Psychiatrie („Psychopathologie“ Jaspers), die einige Berührungspunkte mit der Psychoanalyse haben, ein Interesse für die Erlebnisse des Kranken und für ihren Zusammenhang mit der Krankheit. Aber für die Psychoanalyse und ihre dynamische Auffassung des psychischen Geschehens hat das vertiefte Studium der Psychose noch einen anderen Vorteil. Infolge der psychotischen Defekte der psychischen Zensur und der Verdrängung kann man oft bei der Psychose die typischen Komplexe, die man bei Neurotikern (und bei Normalen) nur nach eingehender und mühseliger Analyse aufzudecken imstande ist, in unmaskierter Form beobachten.

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