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Ferenczi, S. (1929). Das unwillkommene Kind und sein Todestrieb. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 15(2-3):149-153.

(1929). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 15(2-3):149-153

Das unwillkommene Kind und sein Todestrieb

S. Ferenczi

In einer kleinen Arbeit über „Kälte, Krankheit und Geburt“ führte Ernest Jones — anknüpfend an Gedankengänge meiner „Entwicklungsstufen des Wirklichkeitssinnes“ (sowie an damit zusammenhängende Ideen von Trotter, Stärcke, Alexander und Rank) — die Neigung so vieler Menschen zu Erkältungskrankheiten teilweise auf frühinfantile, traumatische Eindrücke, insbesondere auf Unlustempfindungen zurück, die das Kind bei der Entfernung aus dem warmen mütterlichen Milieu empfinden und später nach dem Gesetze des Wiederholungszwanges immer wieder neu erleben muß. Die Folgerungen von Jones waren hauptsächlich auf physiopathologische, zum Teil aber auch auf analytische Überlegungen gegründet. In der nun folgenden kurzen Mitteilung möchte ich einen ähnlichen, aber ein etwas weiteres Gebiet berührenden Ideengang veröffentlichen.

Seit der epochemachenden Arbeit Freuds über die nicht weiter analysierbaren Triebgrundlagen alles Organischen (im „Jenseits des Lustprinzips“) haben wir uns daran gewöhnt, alle Lebenserscheinungen, auch die Erscheinungen des Seelenlebens, schließlich als ein Gemisch von Äußerungsformen der zwei Grundtriebe: des Lebens- und des Todestriebes, zu betrachten. Ein einziges Mal hörten wir von Freud auch die Zurückführung einer pathologischen Erscheinung auf die fast vollkommene Entmischung der zwei Haupttriebe; seiner Vermutung nach äußert sich in der Symptomatik der Epilepsie das Toben einer von den Hemmungen des Lebenwollens fast freien Tendenz zur Selbstvernichtung. Psychoanalytische Untersuchungen haben mich seither in der Plausibilität dieser Auffassung gestärkt.

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