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Fenichel, O. (1930). Zur Psychologie des Transvestitismus: Vortrag auf dem XI. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Oxford, Juli 1929. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(1):21-34.

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(1):21-34

Zur Psychologie des Transvestitismus: Vortrag auf dem XI. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Oxford, Juli 1929

Otto Fenichel

I

Alle Autoren, die sich mit Transvestiten beschäftigt haben, sind sich darüber einig, daß deren rätselhaftes Tun Berührungspunkte mit verschiedenen anderen perversen Praktiken aufweist. Erst 1910 wurde diese Erscheinungsform der Psychopathia sexualis von Hirschfeld mit Recht als eigene Perversionsart beschrieben, die früheren Autoren hatten einschlägige Fälle auf der Basis solcher Berührungspunkte anderen Perversionen subsumiert. Diese Verwandtschaft mit den anderen Perversionen erweckt die Hoffnung, daß die psychoanalytische Aufklärung des Transvestitismus auch zur Klärung der Perversionspsychologie überhaupt wichtige Beiträge wird liefern können. Diese Verwandtschaft wird uns aber auch — soweit verwandte Perversionen bereits analytisch durchforscht sind — den Weg zum Verständnis des Transvestitismus bahnen helfen.

Wenn auch das Tun mancher Transvestiten durchaus als masochistisch imponiert (man denke etwa an den seiner Herrin Omphale in Frauenkleidern dienenden Herkules, der Idealfigur vieler Transvestiten), wenn viele auch nur zur Befriedigung kommen, wenn sie in der Verkleidung gesehen werden, also eigentlich Exhibitionisten sind, die weitaus deutlicheren Beziehungen, die auch Gegenstand wissenschaftlicher Kontroversen geworden sind, sind die zu Fetischismus und Homosexualität: Die Überschätzung der Kleidung und Wäsche und viele eigentlich fetischistische Züge bei einschlägigen Fällen, z. B.

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