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Róheim, G. (1930). Zur Deutung der Zwergsagen. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(1):95-105.

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(1):95-105

Zur Deutung der Zwergsagen

Géza Róheim

Unlängst erschien in dieser Zeitschrift die Arbeit von Ferenczi über „Gulliver - Phantasien“. Ferenczi gibt darin die vollkommen zutreffenden Deutungen der Vorstellungen von Zwergen und Riesen und fordert dann dazu auf, diesen Zusammenhängen analytisch weiter nachzugehen. Ich hatte in einem Falle dazu günstige Gelegenheit.

Ein Patient, Beamter von 30 Jahren, mit mäßiger Ejaculatio praecox, stark an die Mutter fixiert, Analcharakter, erzählt in einer Analysenstunde Ereignisse des letzten Tages:

„Ich ging zur blonden Frau, wollte mit ihr wieder anfangen. Die ganze Familie war dort, auch ihr Vater, ein buckliger, gräßlich aussehender Zwerg, ein ekelhafter Mensch. Sein Kopf ist spitzig wie eine Wurst. Da fällt mir eine Geschichte von einer Geburt ein. Sie dauerte sehr lange und der Kopf des Kindes war wurstförmig ausgezogen, als er herauskam.“ Dann erzählte er eine Phantasie von einer Maschine, in die Leute hineingehen und als Würste herauskommen. „Die Blonde hat mir die Hälfte vor ihrem Milchkaffee angeboten, es hat mich sehr angeekelt, ich habe es aber trinken müssen. Wenn meine Mutter mir einen solchen Kaffee gibt, sag ich gewöhnlich: Pfui, das ist ja Pferdeurin, weg damit! Die Pferde urinieren so, daß der Urin aus ihrem Hinterteil kommt. Ein mächtiger Strahl; es ist schrecklich ekelhaft.“

Ich erinnere ihn daran, daß er bis zum zehnten Jahr glaubte, daß die Kinder aus dem After kommen.

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