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Hárnik, J. (1930). I Kritisches über Mack Brunswicks „Nachtrag zu Freuds ‚Geschichte einer infantilen Neurose’“. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(1):123-127.

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(1):123-127

DISKUSSIONEN

I Kritisches über Mack Brunswicks „Nachtrag zu Freuds ‚Geschichte einer infantilen Neurose’“

J. Hárnik

Die Arbeit, zu der ich hier einige Randbemerkungen machen will, gehört zweifellos zu den inhaltsreichsten und zugleich bemerkenswertesten unter all den Publikationen, die von Schülern Freuds in den letzten Jahren veröffentlicht worden sind. Nicht nur, daß das Objekt der Untersuchung des lebhaftesten Interesses aller Analytiker sicher sein kann, sondern es ist auch das zutage Geförderte von größter praktischer Wichtigkeit und zugleich theoretisch sehr aufschlußreich, zumindest überaus anregend. Eine durchwegs lebendige, stellenweise plastische Darstellung erleichtert ungemein die Einfühlung in die Vorgänge der Analyse, die Formulierung der theoretischen Ansichten und Folgerungen der Verfasserin läßt an Präzision so gut wie nichts zu wünschen übrig. Wenn nun von mir einige ihrer Resultate kritisch glossiert werden sollen, so kann damit selbstverständlich nicht eine Zerpflückung der vorzüglichen Leistung bezweckt sein, ich beabsichtige bloß, im Sinne einer positiven Kritik besonders auf eine Lücke im Verständnis aufmerksam zu machen, deren Ausfüllung meiner Ansicht nach auf Grund des vorgebrachten Materials möglich ist und zu einigen Ergänzungen führen muß.

Kein Psychoanalytiker wird Mack Brunswick die Anerkennung für den therapeutischen Mut verweigern, mit dem sie an ihre heikle und schwierige Aufgabe heranging, oder für die außerordentliche Geschicklichkeit, die sie bei der Erledigung derselben entwickelte. Aber mir scheint, daß ihr eine gewisse Hellhörigheit abging, wie sie den Erfolg ihrer Bemühungen in der Hand hatte, als der Zustand des Patienten sich zum Besseren wendete, und nun zu beurteilen war, durch welche Vorgänge diese Wandlung zustande kam. Sie bekennt sich denn auch freimütig in ihren epikritischen Reflexionen (S.

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