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PEP-Web Tip of the Day

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Boehm, F. (1930). Über den Weiblichkeitskomplex des Mannes: Vortrag in der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft am. 12. November 1929. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(2):185-209.

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(2):185-209

Über den Weiblichkeitskomplex des Mannes: Vortrag in der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft am. 12. November 1929

Felix Boehm

Schon in der 1915 erschienenen dritten Auflage der „Drei Abhandlungen“ sagt Freud in einer Anmerkung: „Diese (d. h. die Beobachtung) ergibt für den Menschen, daß weder im psychologischen noch im biologischen Sinne eine reine Männlichkeit oder Weiblichkeit gefunden wird. Jede Einzelperson weist vielmehr eine Vermengung ihres biologischen Geschlechtscharakters mit biologischen Zügen des anderen Geschlechts und eine Vereinigung von Aktivität und Passivität auf, sowohl insofern diese psychischen Charakterzüge von den biologischen abhängen, als auch insoweit sie unabhängig von ihnen sind.“

In seiner Arbeit: „Das Ich und das Es“ sagt er: „Man gewinnt nämlich den Eindruck, daß der einfache Ödipuskomplex überhaupt nicht das häufigste ist, sondern einer Vereinfachung oder Schematisierung entspricht, die allerdings oft genug praktisch gerechtfertigt bleibt. Eingehendere Untersuchung deckt zumeist den vollständigeren Ödipuskomplex auf, der ein zweifacher ist, ein positiver und negativer, abhängig von der ursprünglichen Bisexualität des Kindes, d. h. der Knabe hat nicht nur eine ambivalente Einstellung zum Vater und eine zärtliche Objektwahl für die Mutter, sondern er benimmt sich auch gleichzeitig wie ein Mädchen, er zeigt die zärtlich feminine Einstellung zum Vater und die ihr entsprechende eifersüchtig-feindselige gegen die Mutter.

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