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PEP-Web Tip of the Day

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Jacobssohn, E. (1930). Beitrag zur asozialen Charakterbildung: Vortrag in der „Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft“ im Dezember 1929. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(2):210-235.

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(2):210-235

Beitrag zur asozialen Charakterbildung: Vortrag in der „Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft“ im Dezember 1929

Edith Jacobssohn

Bei zwei Patienten, deren Trieborganisation eine gewisse Ähnlichkeit aufweist, beobachtete ich übereinstimmende Vorgänge in ihrer Entwicklung zum Sadomasochismus im Zusammenhang mit ihrer Uber-Ich-Gestaltung, die vielleicht als Beitrag zum Verständnis asozialer Charakterbildung Interesse beanspruchen dürften.

In beiden Fällen hatte der vergebliche Kampt mit der Kastrationsangst den einheitlichen Aufbau des Über-Ichs gestört und neben einer ausgebreiteten Symptomneurose eine schwere Charakterverbildung zur Folge gehabt. Das Typische der Krankheitsbilder liegt in der Mischung von Neurose und Gehemmtheit mit Triebhaftigkeit und Perversion, derart, daß es zu krassem Wechsel der Verhaltensweisen nach der neurotischen oder triebhaften Seite hin kommt. Wir wollen versuchen, die Zusammenhänge dieser pathologischen Entwicklungen mit der Fehlgestaltung des Über-Ichs als Folge des mißglückten Kampfes mit der Kastrationsangst aufzuzeigen.

Im Rahmen dieses Problems kann es nicht unsere Aufgabe sein, lückenlose Krankengeschichten zu geben. Wir werden auf die Darstellung der Fälle von der Triebseite her weitgehend verzichten dürfen, um mehr die Linien der Ich- und Über-Ich-Entwicklung zu verfolgen.

Fall I

Der eine Patient ist ein Knabe, dessen Analyse in seinem siebenten Jahre, also etwa im Beginn der Latenzzeit, angefangen wurde. Die Beobachtung während dieser Entwicklungsperiode bot gute Gelegenheit zum Studium der Identifizierungen und der Über-Ich-Bildung, wie sie den Ausgang der Ödipusphase kennzeichnen.

An

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