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Pfeifer, S. (1930). Über eine Form der Abwehr: Vortrag auf dem XI. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Oxford im Juli 1929. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(2):236-241.

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(2):236-241

Über eine Form der Abwehr: Vortrag auf dem XI. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Oxford im Juli 1929

Sigmund Pfeifer

Freud erwähnt in „Hemmung, Symptom und Angst“, daß es vor der scharfen Sonderung von Ich und Es wahrscheinlich noch andere Arten der Abwehr geben werde als nach Erreichung dieser Organisationsstufe. Er hat diese Behauptung m. E. bald durch ein Beispiel belegt, als er über die Umwandlung des Todestriebes in Sadismus und Masochismus durch Legierung mit den Lebenstrieben sprach. Vielleicht ist es keine unberechtigte Erweiterung, wenn wir unter den Begriff der Abwehr diesen Vorgang einreihen und ihn als Abwehr eines Triebes — hier des Todestriebes — durch Vermischung auffassen. Die entgegengesetzte Art der Abwehr wäre die durch Triebentmischung, ein Prozeß, der nach Freud in der Regression zur sadistischen Stufe vorliegt. Möglicherweise ist die erstere Art der Abwehr eines Triebes die primitivere und als solche vor der Ichentwicklung vorhanden.

Die einmal erworbene Fähigkeit, den Todestrieb durch Libido zu binden, geht nicht mehr verloren; sie wirkt in zahlreichen Variationen weiter, von der Wundheilung angefangen bis zur Einverleibung neurotischer Symptome ins Ichgefüge, und ist immer von der Tendenz begleitet, Unlust in Lust zu verwandeln.

Der Prototyp von all diesem ist natürlich der Masochismus, und es ist kein Zufall, daß die von mir studierten Fälle entweder zu dieser Perversion gehören oder mehr oder weniger charakteristische Züge davon aufweisen. Besonders auffallend war die Wirkung der zu beschreibenden Art der Abwehr in eigenartigen neurotischen Dauerzuständen, die ihre Existenz dem Vorherrschen dieses Mechanismus verdankten.

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