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Hárnik, J. (1930). Über eine Komponente der frühkindlichen Todesangst: Mitgeteilt in der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft am 11. September 1928. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(2):242-248.

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(2):242-248

Über eine Komponente der frühkindlichen Todesangst: Mitgeteilt in der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft am 11. September 1928

J. Hárnik

Eine gelegentliche analytische Beobachtung brachte mir den Gedanken nahe, daß die Angst vor dem Ersticken eine größere, uns bisher in ihrer Bedeutsamkeit verborgen gebliebene Rolle in der frühesten infantilen Entwicklungsphase spielen könnte. Bei einem jungen Mädchen, das die Analyse wegen bestimmten intellektuellen Hemmungen aufsuchte, führte der Gang der Arbeit zur Besprechung der allgemeinen Ungeschicklichkeit, die sie als Kind hatte, und dann speziell zur Ungewandtheit, mit der sie sich beim Schwimmenlernen anstellte. Natürlich kam ihre Unbeholfenheit dabei hauptsächlich von der Ängstlichkeit, die sie sehr bald entwickelte, die so weit ging, daß sie eine zeitlang jedesmal auf dem Wege zur Schwimmanstalt erbrochen hat. Es zeigte sich für die in der Analyse klar gewordene Erinnerung, daß sie stets Angst hatte, zu ertrinken. Die hier befürchtete Erstickungsgefahr war nun im analytischen Assoziationsmaterial in merkwürdigem Zusammenhange mit viel früheren Anlässen, bei denen sie gleichfalls mit der Angst, zu ersticken, zu tun und bereits ganz ähnlich reagiert hatte. Beim Milchtrinken erlebte sie, so erinnerte sie aus sehr früher Kindheit, die peinlichsten Sensationen, hervorgerufen durch den Umstand, daß sie zum Trinken infolge ihres heftigen Sträubens (besonders von den Dienstmädchen) immer genötigt werden mußte. Zunächst schien es, als ob ihr einmal der Mund verbrannt worden wäre, und ihr Verhalten von der Angst käme, daß ihr das noch einmal passieren konnte — doch erwies es sich unzweifelhaft, daß sie jedesmal mit Brechreiz, Würgen und Schluckbeschwerden zu ersticken drohte. (Noch heute hat sie beim Geruch der warmen Milch ein leichtes Erstickungsgefühl im Hals.)

Die

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