Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To search for text within the article you are viewing…

PEP-Web Tip of the Day

You can use the search tool of your web browser to perform an additional search within the current article (the one you are viewing). Simply press Ctrl + F on a Windows computer, or Command + F if you are using an Apple computer.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Alexander, F. (1930). Träume mit peinlichem Inhalt: Eine Ergänzung zur Traumlehre: Nach einem in der „American Psychoanalytic Association“ im Rahmen des „First International Congress on Mental Hygiene“ zu Washington am 8. Mai 1930 gehaltenen Vortrag. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(3-4):343-348.

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(3-4):343-348

Träume mit peinlichem Inhalt: Eine Ergänzung zur Traumlehre: Nach einem in der „American Psychoanalytic Association“ im Rahmen des „First International Congress on Mental Hygiene“ zu Washington am 8. Mai 1930 gehaltenen Vortrag

Franz Alexander

In unserer Wissenschaft ist es fast traditionell geworden, neue Resultate und Ideen mit der Traumtheorie zu konfrontieren, die zweifellos der bestfundierte Teil der ganzen psychoanalytischen Theorie ist. Als eine Lücke in der analytischen Literatur der letzten Jahre empfinde ich, daß die neuen Erkenntnisse über das Ich noch nicht an der Traumtheorie geprüft worden sind. Da der Traum als Ausdruck verdrängter Wünsche betrachtet wurde, wußten wir bis vor kurzem sehr wenig über die Beiträge des Ichs zum Traummaterial. Nach der alten Ansicht beschränkt sich das Ich auf die Entstellung des mit der bewußten Persönlichkeit unvereinbaren Seeleninhalts, während das Traummaterial eine Schöpfung verdrängter Wünsche ist. Die Theorie geht davon aus, daß der latente Trauminhalt von verdrängten seelischen Kräften geliefert wird, und daß das verdrängende Ich nur die Verkleidung dieses verpönten latenten Inhalts in die harmlose Traumfassade vornimmt, zu den verborgenen Traumgedanken aber selbst nichts beiträgt. Freud erwähnt erst in den „Ergänzungen zur Traumlehre“, daß das Ich an der Bildung von Träumen mit peinlichem Inhalt, z. B. von sog. Strafträumen, mehr beteiligt sein kann als an anderen.

Träume mit peinlichem Inhalt stehen oft in scheinbarem Widerspruch zu der Wunscherfüllungstheorie der Träume.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.