Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To bookmark an article…

PEP-Web Tip of the Day

Want to save an article in your browser’s Bookmarks for quick access? Press Ctrl + D and a dialogue box will open asking how you want to save it.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Alexander, F. (1930). Zur Genese des Kastrationskomplexes: Nach einem Vortrag in der „New York Psychoanalytical Society“ am 29. April 1930. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(3-4):349-352.

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(3-4):349-352

Zur Genese des Kastrationskomplexes: Nach einem Vortrag in der „New York Psychoanalytical Society“ am 29. April 1930

Franz Alexander

Ich will die psychologischen Bedingungen beschreiben, unter denen einer meiner Patienten einen wichtigen Traum aus seiner Kindheit erinnerte, dessen Zusammenhang mit einem bedeutsamen Kindheitserlebnis eine überzeugende Bestätigung unserer Vorstellungen über die Genese der Kastrationsangst liefert. Der Träumer war ein junger Künstler, der an zeitweiliger Impotenz litt. Den Kindheitstraum, der vollständig vergessen worden war, erinnerte er während einer analytischen Behandlungsstunde, in der ein aktueller Traum analysiert wurde. Der rezente Traum, der den Kindheitstraum wieder bewußt machte, hatte folgenden Inhalt:

Ich sehe einen Akrobaten oder Boxer mit einer gelben Weste in der typischen Haltung, die ein Akrobat annehmen würde, um seine körperliche Kraft zu demonstrieren. Seine Beine sind in einer besonderen Weise gespreizt.

Zu „Boxer“ fiel ihm der Gymnastikapparat ein, den er am Vortage zur Übung und Stärkung seiner Muskeln gekauft hatte. Die große Bedeutung, die der Begriff der physischen Kraft für den Patienten hatte, war uns schon in früheren Stunden klar geworden. Der Wunsch, stark zu sein, war ihm ein Ersatz für die fehlende sexuelle Potenz und sollte ihm helfen, über unangenehme Minderwertigkeitsgefühle hinwegzukommen. Die Überschätzung körperlicher Kraft ist besonders häufig bei Patienten, die an Impotenz leiden.

Zu „gelbe Weste“ assoziierte er: Gold und Geld.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.