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Spitz, R.A. (1930). Angstaffekt und Bedürfnisstauung: Vorläufige Mitteilung. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(3-4):417-419.

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(3-4):417-419

Angstaffekt und Bedürfnisstauung: Vorläufige Mitteilung

R. A. Spitz

Das ursprüngliche Vorbild der Angst, die psychische Reaktion auf das Geburtstrauma, hat Freud in „Hemmung, Symptom und Angst“ als eine großartige Störung in der narzißtischen Libidoökonomie des Fötus erfaßt. Die Situation, die später als Gefahr gewertet wird und unmittelbar Angst auslöst, ist das übermäßige Anwachsen der Bedürfnisspannung, gegen die man ohnmächtig ist.

Betrachten wir eine Reihe menschlicher Bedürfnisse von dem Gesichtspunkte dieser Formulierung aus, so sehen wir mit Überraschung, daß einige der alltäglichsten sich ihr nicht einfügen wollen. Ich nenne als augenfälligste Beispiele Hunger, Durst und Kälte und würde eigentlich auch den Schmerz in diese Reihe aufnehmen, wenn ihm nicht Freud in „Hemmung, Symptom und Angst“ eine ausführliche Betrachtung gewidmet hätte, so daß es sich erübrigt, darauf näher einzugehen. Es ist zweifellos, daß das Anwachsen der eben erwähnten Bedürfnisse keine direkte Angst erzeugt. Selbst dann nicht, wenn das Bedürfnis außerordentlich quälend empfunden wird, ja sogar zum Tode des Individuums führt.

Ich möchte hier betonen, daß auf dem Umwege über die Reflexion, d. h. durch die assoziative Erweckung von Befürchtungen, auch diese Bedürfnisspannungen natürlich Angst auslösen können: und zwar Angst vor dem Tode, den die Entbehrung herbeiführen könnte, oder Angst vor den mit ihr verbundenen Leiden. Diese sekundär auftretende Angst hat jedoch für uns hier kein Interesse; unser Problem ist vielmehr, warum die Bedürfnisstaunng nicht primär und unmittelbar Angst auslöst.

Hunger,

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