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Pfister, O. (1930). Schockdenken und Schockphantasien bei höchster Todesgefahr. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(3-4):430-455.

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(3-4):430-455

Schockdenken und Schockphantasien bei höchster Todesgefahr

Oskar Pfister

Die seelischen Vorgänge, die sich bei maximaler jäher Todesgefahr abspielen, erregen unser psychologisches Interesse in hohem Grade. Abgesehen von der menschlichen Teilnahme, die das Schicksal schwer bedrohter und in schrecklicher Not befindlicher Menschen wachruft, fordert die Eigenart der psychischen Bedingungen unsere Wißbegierde heraus. Wir können den Sachverhalt nicht vorauskonstruieren. Wir würden einerseits erwarten, daß angesichts der drohenden Katastrophe der Selbsterhaltungswille mit ungeheurer Intensität einsetze und das Denken zu rapiden Leistungen zwinge, die der Lebenserhaltung dienen; auf der anderen Seite aber wissen wir, daß der Schrecken eine höchst lähmende Wirkung ausübt. Welcher Einfluß wird durchdringen, der beschleunigende oder der verzögernde? Und weiter erhebt sich die Frage, ob die schauerliche Lage dazu führen wird, die Tatsachen der Umgebung richtig erfassen zu können, um schützende Maßregeln zu ergreifen, oder ob der Gefährdete ins Jenseits autistischer Phantasien flüchten und sich besinnungslos seinen instinktiven Reaktionen überlassen wird. Siegt der Lebenstrieb oder regen sich Todeswünsche, die als ursprüngliche Tendenz (Freuds „Todestrieb“) oder Verzweiflungswirkung die Lebensvernichtung als wünschbares Gut erscheinen lassen?

Nur die Erfahrung kann uns zuverlässige Antworten verschaffen.

I) Die präanalytische Untersuchung

Glücklicherweise steht uns eine ausgezeichnete Studie zur Verfügung, die den Züricher Geologen Prof. Dr. Albert Heim zum Urheber hat.

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