Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To find a specific quote…

PEP-Web Tip of the Day

Trying to find a specific quote? Go to the Search section, and write it using quotation marks in “Search for Words or Phrases in Context.”

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Vowinckel, E. (1930). Der heutige Stand der psychiatrischen Schizophrenieforschung: Vortrag in der „Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft“. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(3-4):471-492.

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(3-4):471-492

ÜBERSICHTEN

Der heutige Stand der psychiatrischen Schizophrenieforschung: Vortrag in der „Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft“

Eda Vowinckel

Wenn ich Ihnen einen Überblick über den jetzigen Stand der psychiatrischen Schizophrenieforschung zu entwerfen versuche, so möchte ich zur Rechtfertigung einer solchen Orientierungsfahrt in das der Psychoanalyse benachbarte Gebiet der Psychiatrie Freuds Vergleich aus den „Vorlesungen“ anführen, daß die Psychoanalyse sich zur Psychiatrie verhalte etwa wie die Histologie zur Anatomie. So nah verschwisterte Wissensgebiete dürfen einander nicht aus dem Auge verlieren. Besonders auf dem Gebiet der Schizophrenieforschung sind Psychiatrie und Psychoanalyse auf eine gewisse Zusammenarbeit angewiesen. Wenn der Psychoanalytiker in das rätselhafte Dunkel der schizophrenen Einzelfälle das Senkblei seiner individualisierenden Forschungsmethode hinabläßt, so überblickt der Psychiater mehr das Oberflächenrelief der gesamten Krankheitsverläufe, er sucht die Deskriptionen derselben mit anatomischen und physiologischen Forschungsergebnissen zu verknüpfen, erbbiologische, statistische Vergleichsmöglichkeiten auszuwerten.

Ich will zu Beginn meines Referats die Auffassungen der Psychiater darstellen, die die Schizophrenieforschung auf eine biologisch-pathogenetische Grundlage stellen, ausgehend von dem Lehrsatz Griesingers: „Geisteskrankheiten sind Gehirnkrankheiten.“ Ich will aber im weiteren Verlauf auch die Bemühungen der Forscher wiederzugeben versuchen, die, mehr oder weniger beeinflußt von der Psychoanalyse oder auch im offenen Widerspruch gegen sie, das Schizophrenieproblem als ein wenigstens teilweise psychologisches anschauen.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.