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Fenichel (1930). Reich, Wilhelm: Die Funktion des Orgasmus. Internat. PsA. Verlag 1927.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(3-4):511-521.

(1930). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 16(3-4):511-521

REFERATE: Aus der psychoanalytischen Literatur

Reich, Wilhelm: Die Funktion des Orgasmus. Internat. PsA. Verlag 1927.

Review by:
Fenichel

Das für die psychoanalytische Forschung so bedeutungsvolle Thema dieses Buches, die Funktion des Orgasmus, hat merkwürdigerweise vor Reich nur sehr wenig Beachtung gefunden.

Es wurde bisher am klarsten in Freuds „Drei Abhandlungen“ behandelt, an der Stelle, wo Freud über das Problem der sexuellen Erregung spricht. Während praktische Erfahrung und theoretische Erwartung es nahelegen würden, „Spannung“ und „Unlust“, „Entspannung“ und „Lust“ zusammenfallen zu lassen, ist in der sexuellen Erregung das Phänomen einer lustvollen Spannung gegeben. Dieses seltsame Moment, daß es Lustgefühle geben kann, die nicht Befreiung vom Triebdrang, sondern seine Steigerung bedeuten, hat Freud zwar noch nicht metapsychologisch erklärt (erst in der Arbeit „Das ökonomische Problem des Masochismus“ findet sich ein Ansatz dazu), aber durch eine sehr einfache Namengebung gekennzeichnet: Solche Lust, die nicht das Ende der Erregung bedeutet, nennt er „Vorlust“, jede andere „Endlust“. So wäre theoretisch das Wesen der Vorlust viel problematischer als das der Endlust, die erst durch die Gegenüberstellung zu jener zum Problem wird. Daß wir nach dem Essen keinen Hunger mehr haben, scheint uns natürlich; aber daß beim Erwachsenen erst die Ausstoßung der Geschlechtsprodukte während des Erlebnisses des Orgasmus, nicht aber andere „Partialtriebe“ Entspannung und Befriedigung bringen können — und gar der Gedanke an die pathologische Möglichkeit, daß unter Umständen auch der Orgasmus einen gewissen Vorlustcharakter behalten könnte, d.

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