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PEP-Web Tip of the Day

In-depth analysis of Winnicott’s psychoanalytic theorization was conducted by Jan Abrams in her work The Language of Winnicott. You can access it directly by clicking here.

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Fessler, L. (1931). Psychogene Potenzstörungen nach urologischen Operationen: Aus der Psychiatrisch-neurologischen Klinik der Universität in Wien Vorstand Prof. Dr. Otto Pötzl. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 17(1):125-139.

(1931). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 17(1):125-139

KASUISTISCHE BEITRÄGE

Psychogene Potenzstörungen nach urologischen Operationen: Aus der Psychiatrisch-neurologischen Klinik der Universität in Wien Vorstand Prof. Dr. Otto Pötzl

Ladislaus Fessler

Unter den mannigfaltigen Beschwerden, die nach Operationen zur Beobachtung kommen, sind auch psychische Veränderungen beschrieben worden. Diese psychischen Veränderungen und ihre Beziehungen zu den chirurgischen Eingriffen sind schon wiederholt Gegenstand eingehender Untersuchungen gewesen. So haben Pilcz 1902 und Kleist 1916 über postoperative Psychosen sehr ausführlich berichtet.

Auch über die Beziehungen von Verletzungen zu psychischen Erkrankungen liegen Untersuchungen vor; es sei nur an die Arbeiten von Ferenczi, Hartmann und Schilder erinnert.

Potenzstörungen, die im Anschluß an Operationen auftreten, kommen relativ selten zur Beobachtung. Als Potenzstörung ist natürlich nicht bloß die Impotentia coeundi bezeichnet, sondern auch das Mißverhältnis zwischen Libido und Potenz, namentlich in der Art, daß trotz starker Libido Impotenz besteht. Für gewöhnlich hält ja das Wiedererwachen der Potenz und der Libido nach Operationen gleichen Schritt. Bei „sinnlichen Naturen“ mag es zuweilen vorkommen, daß sich die Libido früher einstellt als die Potenz. In der überwiegenden Mehrzahl dieser Fälle wird das sexuelle Versagen auf die allgemeine Prostration zurückzuführen sein, und mit gebessertem Allgemeinbefinden verschwinden meist diese Potenzstörungen. Eine genaue Grenze, wie weit in solchen Fällen das sexuelle Unvermögen psychisch mitbedingt ist, läßt sich kaum ziehen.

Nach urologischen Operationen finden wir in dieser Beziehung andere Verhältnisse vor, weil es im Anschluß an diese Operationen wesentlich häufiger zu Potenzstörungen kommt als nach sonstigen. Geht man dieser merkwürdigen Tatsache nach, so findet man, daß sich die Potenzstörungen, die nach urologischen Operationen auftreten, leicht in zwei Gruppen teilen lassen.

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