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Vowinckel (1931). Bericht über den VI. Allgemeinen Ärztlichen Kongreß für Psychotherapie in Dresden (Vom 14. bis 17. Mai 1931). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 17(3):417-418.

(1931). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 17(3):417-418

REFERATE: Tagungen wissenschaftlicher Gesellschaften

Bericht über den VI. Allgemeinen Ärztlichen Kongreß für Psychotherapie in Dresden (Vom 14. bis 17. Mai 1931)

Review by:
Vowinckel

Der diesjährige Psychotherapeutenkongreß in Dresden hatte zwei Hauptthemen gestellt: 1) die Beziehungen zwischen Somato- und Psychotherapie und 2) die Psychologie des Traumes.

Die modernen Bestrebungen, Soma und Psyche als Ganzheit zu sehen, die der Einführungsvortrag von Heyer (München) unterstrich, veranlassen offenbar viele Psychotherapeuten, sich wieder stärker den vom Soma her angreifenden Behandlungsmethoden anzuvertrauen und Gymnastik, Massage, Bäder, Ernährung zur Unterstützung der Psychotherapie heranzuziehen. Aus einzelnen Referaten glaubte man die Losung herauszuhören: Zurück zur Somatotherapie, als wenn man sich schon allzu lange und allzu einseitig mit der Psychotherapie befaßt hätte. Diese Sorge vor einer nicht mehr überparteilichen Einseitigkeit, die alle Vorschläge aus den differentesten Schulen zum Worte kommen läßt, drohte gelegentlich den Kongreß in das Fahrwasser flacher Banalitäten zu lenken. Auf der anderen Seite erscheinen Grundtatsachen der psychoanalytischen Forschung wie das Phänomen der Übertragung noch nicht in ihrer Bedeutung für die Therapie voll erfaßt zu sein, wenigstens schien es, als ob Heyer (München) die Tragweite des differenten Effektes der Massage im Rahmen der Psychotherapie nicht ganz abzuschätzen wisse. Cimbal (Altona) machte die körperliche Schwächung, „die Ausmergelung“, weitgehend verantwortlich für die Entstehung der Neurosen.

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