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Hárnik, J. (1931). Introjektion und Projektion im Depressionsmechanismus. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 17(4):441-448.

(1931). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 17(4):441-448

Introjektion und Projektion im Depressionsmechanismus

J. Hárnik

Das Wesen des eine Depression einleitenden Prozesses haben Freud und Abraham bekanntlich darin gefunden, daß ein Objekt, das aus irgendwelchen Gründen wertlos geworden ist und aufgegeben werden mußte, doch wieder vom Ich in Besitz genommen wird. Das Ich bedient sich hierbei des Mechanismus der Introjektion, die wir uns als eine Art Einverleibung denken, welche es erst ermöglicht, das Objekt wieder im Ich aufzurichten. Was den Vorgang der Entwertung betrifft, so hat Abraham den Nachweis geführt, daß das Objekt dabei oder dadurch dem Kote gleichgesetzt wird, nachdem es in der Phantasie in eine Leiche verwandelt, d. h. getötet worden ist. Die der Einverleibung zugrunde liegende Nekrophagie beruht also auf der Identität von Leiche und Kot im Unbewußten. Hieraus folgte mit einer gewissen Selbstverständlichkeit, daß die Verwandlung in eine Kotleiche, die der Tötung des Objektes entsprach, der physiologischen Stuhlentleerung nachgebildet sein mußte, als eine Ausstoßung des entwerteten Objektes auf dem analen Wege zu deuten war.

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