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Wulff, M. (1933). Über den hysterischen Anfall. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 19(4):584-612.
    

(1933). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 19(4):584-612

Über den hysterischen Anfall

M. Wulff

Die Bewegungssprache

Über den psychologischen Inhalt der hysterischen Anfälle hat uns Freud schon vor Jahren Aufklärung gegeben. Er hat bewiesen, daß diese Anfälle „nichts anderes sind, als ins Motorische übersetzte, auf die Motilität projizierte, pantomimisch dargestellte Phantasien“. Bei der Analyse solcher Anfälle kann man leicht feststellen, daß neben den Phantasien nicht selten auch wirkliche, wenn auch oft phantastisch ausgeschmückte Erlebnisse im Anfall motorisch zum Ausdruck kommen, wiederholt und agiert werden. Dafür spricht nicht nur das allerdings dem Inhalt nach ziemlich unzuverlässige, aber dem subjektiven Gefühl nach oft durchaus sichere Erinnern und Erkennen des im Anfall Erlebten durch den Patienten, wenn man den Vorgang des Anfalls deutet und analysiert, sondern auch die Tatsache, daß die Patienten während der Deutungsarbeit und auch später sich an viele weitere, im Anfall nicht wiederholte oder nicht angedeutete Details des Milieus, der Kleidung usw. erinnern können. Manchmal können nach einem Anfall ganze Perioden im Leben des Kranken, die bis dahin der Amnesie verfallen waren und im Anfall zuerst aufgerollt oder berührt wurden, schon im normalen Zustand mit einer erstaunlichen Genauigkeit, Klarheit und Deutlichkeit in der Erinnerung wieder auftauchen. Übrigens ist auch Kräpelin der Ansicht, daß es „vielfach wirkliche Vorkommnisse sind, die sich mit allen Einzelheiten in der Einbildung des Kranken wiederholen“. Damit ist aber noch nicht das Phänomen selbst erklärt, weder das für den Anfall typische motorische Darstellen, noch die pantomimische Art der Darstellung.

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