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Tip: To review The Language of Psycho-Analysis…

PEP-Web Tip of the Day

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Reich, A. (1936). Klinischer Beitrag zum Verständnis der paranoiden Persönlichkeit. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(3):315-337.

(1936). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(3):315-337

Klinischer Beitrag zum Verständnis der paranoiden Persönlichkeit

Annie Reich

I

Das klinische Material aus einer Psychosen-Analyse, das ich an dieser Stelle mitteilen will, und einige sich daraus ergebende Schlüsse sind nicht so sehr geeignet, wesentlich neue Ergebnisse zur Psychosenforschung beizutragen, als vielmehr die Funde zu bestätigen, die — neben Freud (3) — Tausk (10) und vor allem Abraham (1) über die Paranoia gemacht haben. Der Umstand, daß es, zumindest in der deutschen Literatur, außer den enwähnten Publikationen eigentlich nur eine Arbeit von E. Bibring (2) zur Paranoiafrage gibt, die geeignet ist, die Abraham schen Feststellungen mit klinischem Material zu unterbauen, läßt mir meine Beobachtungen mitteilenswert erscheinen.

Abraham greift die Funde von Stärcke (9) und Ophuijsen (8) über die Skybalumnatur des Verfolgers wieder auf und meint: „Wenn der Paranoiker die libidinöse Beziehung zu seinem Objekt verloren hat, sucht er das Objekt durch Wiedereinverleibung eines Teiles des Objektes zu rekonstruieren. Für den Paranoiker wird das Liebesobjekt durch den Kot repräsentiert. Aber er entgeht dem Ambivalenzkonflikt nicht, und es ist der negative Anteil der Ambivalenz, der sich auch gegen das introjizierte Objekt richtet, welcher zur Ausstoßung treibt.“

Bibring (2) hat vor einiger Zeit einen Fall publiziert, in dem sich die Identität des Verfolgers mit der in die Außenwelt versetzten Vorstellung des eigenen Gesäßes nachweisen ließ.

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