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v. Winterstein, A. (1936). F. MOSER: Okkultismus. Täuschungen und Tatsachen. Orell Füssli-Verlag, Zürich, 1935. 2 Bde., 996 S.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(3):410-412.

(1936). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(3):410-412

F. MOSER: Okkultismus. Täuschungen und Tatsachen. Orell Füssli-Verlag, Zürich, 1935. 2 Bde., 996 S.

Review by:
A. v. Winterstein

Eine Schweizer Zoologin, namhafte Quallenforscherin, legt in diesem Buche der Öffentlichkeit die Ergebnisse ihrer jahrzehntelangen Beschäftigung mit dem Okkultismus vor. Täuschungen und Tatsachen — das ist ihre wissenschaftliche Überzeugung, zu der sie sich unter heftigen Gedankenkämpfen, „gequält von tausend Bedenken und Zweifeln“, schließlich durchdringt, eine Stellungnahme, die an Freuds wenn auch weniger entschiedene Formulierung erinnert („Unter diesen Vermutungen die wahrscheinlichste ist wohl die, daß es sich beim Okkultismus um einen realen Kern von noch nicht erkannten Tatsachen handelt, den Trug und Phantasiewirkung mit einer schwer durchdringbaren Hülle umsponnen haben“). Das von bewundernswertem Fleiß und sehr energischer Gedankenführung kündende, fast tausend Seiten umfassende Werk vermittelt in einer bisher kaum erreichten Vollständigkeit die Bekanntschaft mit der internationalen Fachliteratur, namentlich mit den schwer zugänglichen älteren Untersuchungen. Die sich dem Psychoanalytiker zunächst aufdrängende Frage nach den Determinanten dieses Interesses der Verfasserin für den Okkultismus findet in einem persönlichen Kapitel „Vorbedingungen und Anlaß des Werkes“ eine mindestens teilweise Beantwortung. Die nüchterne Schweizerin schreibt, daß auch für sie ursprünglich die Worte Lombrosos galten: „Wenn je ein Mensch infolge seiner wissenschaftlichen Vorbildung und aus einem fast instinktiven Gefühl heraus dem Okkultismus abhold war, so war ich es.“

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