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Grotjahn, M. (1936). Aus der psychiatrisch-neurologischen Literatur: KEHRER F.: Wach: und Wahrträumen bei Gesunden und Kranken. Georg Thieme, Leipzig, 1935.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(3):412-413.

(1936). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(3):412-413

Aus der psychiatrisch-neurologischen Literatur: KEHRER F.: Wach: und Wahrträumen bei Gesunden und Kranken. Georg Thieme, Leipzig, 1935.

Review by:
M. Grotjahn

Verfasser versteht unter Wachtraum „die in einem scheinbar wachen, dabei aber doch eigenartig veränderten, sich durchweg aus dem Wachen heraus entwickelnden Bewußtseinszustande erfolgende Hingabe an lebhafte, unter Umständen geradezu leibhaftig auftauchende Reihen von Vorstellungen.“ Der Wachträumende spielt dabei die Rolle eines untätigen Zuschauers, steht aber im Mittelpunkt (Freud). Manchmal knüpfen diese Vorstellungen an Erlebnisse an, sehr viel häufiger wird eine Zukunft vorgestellt. In die Nähe der Wachträume gehören die „kaum noch erforschten Wahrträume des sogenannten zweiten Gesichtes“, in denen zumeist leidvoll Unheil der Umwelt erlebt wird. — In ähnlicher definitorischer Weise werden dann Zustände der Versunkenheit abgegrenzt und zum Schluß eine phänomenologische Schilderung von Art, Inhalt und Ablauf der Vorstellungen, von der Gefühlstönung, den Triebeinflüssen und der Stellungnahme der Persönlichkeit in diesen Zuständen zu geben versucht. Eine Auseinandersetzung mit der verstehenden und erst recht mit der genetisch-analytischen Tiefenpsychologie wird vermieden, das gesamte Gebiet psychoanalytischer Forschungsarbeit findet kaum Berücksichtigung.

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