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Hann-Kende, F. (1936). Zur Übertragung und Gegenübertragung in der Psychoanalyse. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(4):478-486.

(1936). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 22(4):478-486

Zur Übertragung und Gegenübertragung in der Psychoanalyse

Fanny Hann-Kende

Der Vorgang der Übertragung ist von jeher, von der Zauberei bis zur Psychoanalyse, der wichtigste Faktor beim Erfolg aller psychotherapeutischen Verfahren gewesen. Doch während vor Freud die mit Hypnose oder Suggestion arbeitenden Ärzte nur einen Teil der dynamischen Kraft der Übertragung, nämlich die positiven Gefühle, und auch diese nur gefühlsmäßig, als Heilungsmittel verwendeten, gaben uns Freud und nach ihm vornehmlich Ferenczi, indem sie uns mit der ontogenetischen, der deskriptiven und dynamischen Seite der Übertragung bekanntmachten, einen Mechanismus der Tiefenpsychologie in die Hand, dessen Vorhandensein eine conditio sine qua non der analytischen Therapie und dessen Beachtung ein unerläßlicher Teil der analytischen Arbeit ist. Die Übertragung, d. h. die unbewußte libidinöse und sonstige Relation des Individuums zur Objektwelt, bildet sich nicht ausschließlich innerhalb einer psychoanalytischen Kur heraus; wohl aber fördert die psychoanalytische Situation die volle Entfaltung ihrer dynamischen Kraft.

Zum Zustandekommen der Übertragung sagt Freud: „Machen wir uns klar, daß jeder Mensch durch das Zusammenwirken von mitgebrachter Anlage und von Einwirkungen auf ihn während seiner Kinderjahre eine bestimmte Eigenart erworben hat, wie er das Liebesleben ausübt, also welche Liebesbedingungen er stellt, welche Triebe er dabei befriedigt, und welche Ziele er sich setzt.

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