Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see translations of this article…

PEP-Web Tip of the Day

When there are translations of the current article, you will see a flag/pennant icon next to the title, like this: 2015-11-06_11h14_24 For example:

2015-11-06_11h09_55

Click on it and you will see a bibliographic list of papers that are published translations of the current article. Note that when no published translations are available, you can also translate an article on the fly using Google translate.

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Grotjahn, M. (1937). WEYGANDT, WILHELM: Der jugendliche Schwachsinn. Seine Erkennung, Behandlung und Ausmerzung. Verlag Enke, Stuttgart, 1936.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(3):446.
    

(1937). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 23(3):446

WEYGANDT, WILHELM: Der jugendliche Schwachsinn. Seine Erkennung, Behandlung und Ausmerzung. Verlag Enke, Stuttgart, 1936.

Review by:
M. Grotjahn

In 34 Kapiteln wohlgeordnet, marschiert das Heer der Schwachsinnigen auf, eine ungeheuere Fülle von Einzelfällen umfassend. Den endogenen Entwicklungsstörungen (Mangel größerer Hirnteile, Entartungsformen, Sklerosen, Oligophrenien) werden die exogenen Entwicklungsstörungen gegenübergestellt (meningitisch-syphilitisch, endokrin, traumatisch bedingter Schwachsinn). Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses gibt die Handhabe zur eugenischen Bekämpfung, eine merkliche Verminderung der Zahl dieser Ballastmenschen wird bereits für das Jahr 1950 erwartet. Der Schwachsinn ist die einzige im Gesetz vorgesehene Krankheit, bei der der Nachweis der Erbbedingtheit nicht erforderlich ist, sondern wo lediglich die angeborene Natur nachgewiesen werden muß. Der klinische Teil des Buches ist ausgezeichnet, das Kapitel über psychische Symptome beschränkt sich auf leistungspsychologische Schilderungen und Feststellungen. Das ungeheuer interessante Kapitel über die Persönlichkeitsentwicklung der Schwachsinnigen ist wieder einmal nicht geschrieben. Jeder, der mit heranwachsenden Schwachsinnigen zu tun gehabt hat, wird erlebt haben, wieviel diese Menschen von sich selbst wissen — sogar von der Tatsache ihres Schwachsinnes — und wie ungewöhnlich ihre Reaktionsbildungen und Über-Ich-Bildungen oft sind.

M.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.