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Šugar, N. (1941). Zur Frage der unbewussten Verständigung und der „ansteckenden“ Fehlhandlung. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(1):84-87.

(1941). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(1):84-87

Zur Frage der unbewussten Verständigung und der „ansteckenden“ Fehlhandlung

Nikola Šugar

Die Tatsache der unbewussten Verständigung ist zum ersten Male von Freud beschrieben worden. Ein schönes Beispiel solcher unbewussten Verständigung hat dann vor mehreren Jahren Fenichel mitgeteilt. In einem ethnologischen Aufsatz von Pfister wird sehr glaubhaft beschrieben, wie bei der „instinktiven Psychoanalyse“ unter den Navaho-Indianern das Unbewusste des Medizinmannes unter Umgehung des Bewusstseins in der religiösen Zeremonie zum Unbewussten seines Kranken redet und so den Widerstand, den die Bewusstmachung hervorrufen müsste, umgeht. Dieser folgte eine weitere Abhandlung mit zwei sehr einleuchtenden Beispielen von A. Szalai.

Die Mitteilung der zwei folgenden Fehlhandlungen will einen weiteren, ergänzenden Beitrag zum selben Thema liefern. Die von Szalai ausgewählten und mitgeteilten zwei Beispiele bestätigten, dass das Unbewusste einer Person das einer anderen rasch und unmittelbar verstehen kann, dass es ferner auf die Äusserung des fremden Unbewussten genau reagiert oder sich damit identifiziert, ohne dass die Beteiligten etwas davon merkten. Anscheinend kann ausserdem noch das Unbewusste eines Menschen das Unbewusste eines anderen zu Fehlhandlungen provozieren, wodurch das Unbewusste der zweiten Person sozusagen Ausführungsorgan des Unbewussten der ersten wird.

I

Ein wegen seiner antisemitischen Gefühle bekannter Oberarzt indiziert in der psychiatrischen Station einer mitteleuropäischen neurologisch-psychiatrischen Klinik bei einer Patientin (Frau Lö.) eine Gehirnpunktion, die unter seiner Leitung ausgeführt wird.

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